Das Patriarchat – die Geschichte von Lügen, Tyrannei, Ausbeutung und Krieg

Aus dem Inhalt:

  • Es begann mit der späten Erkenntnis der biologischen Vaterschaft
  • Die Verleugnung der Entstehung des Patriarchats und der Eroberungen
  • Die Eroberungswellen der Indo-Europäer
  • Die Erfindung der ersten Vater-Götter vor nur ca. 5000 Jahren
  • Die Macht der patriarchalen Hierarchisierung in Regierende,
    Priesterkaste und Krieger
  • Das Patriarchat hat die zivilisierende Macht der Mütter gebrochen und zunichte gemacht
  • So, wie es patriarchale Historiker propagieren, war es NICHT und schon gar nicht, ›schon immer‹!

Die Verleugnung der Entstehung des Patriarchats und der Eroberungen

Bis vor kurzem wussten wir kaum etwas über die Entstehung des Patriarchats und von der kurzen Zeit seines Bestehens. Vielmehr wurde uns suggeriert, dass es nie eine andere Form als das von Männern dominierte Werte- und Gesellschaftssystem gegeben habe. Wer wusste schon etwas über die zwei Millionen Jahre  v o r  der Erfindung des Patriarchats, als die Menschen unter der natürlichen Autorität der Mütter, ohne Gewalt und Krieg, lebten?
Das mit der Entdeckung der biologischen Vaterschaft aufkommende Patriarchat der aggressiven indoeuropäischen Schafhirten und der Rinder- und Pferdezüchter der Steppen Südrusslands verbreitete dieses in drei großen kriegerischen Vorstößen über die ganze damalige Welt. Wir verdanken es in erster Linie der bedeutenden Archäologin und Forscherin Marija Gimbutas, dass wir heute unseren Horizont erweitern können. Sie bezeichnet die Indo-Europäer/Indo-Germanen aufgrund ihrer Grabhügel-Kultur (russisch Kurgan) als ›Kurgan-Leute‹.

Die Eroberungswellen der Indo-Europäer

In ihrer abschließenden Arbeit beschreibt Marija Gimbutas Chronologie und Auswirkungen der drei Invasionen:

  • »Die erste Kurgan-Welle in das östliche Mitteleuropa um etwa 4400-4300 und das Aufkommen prominenter Kriegerbestattungen, von Witwentötung und Pferdekult.«  (›Das Ende Alteuropas‹ 1994, S. 35 ff.) Die Witwentötung beim Tod des patriarchalen Oberhauptes, des Chefs oder Königs wurde später als Sati/Suttee nach den Invasionen in Ägypten und Mesopotamien ebenso angewandt, was allerdings erst etwas mehr als 1000 Jahre später geschah.
  • »Die zweite Welle um etwa 3500-3300 führte zur Transformation Mitteleuropas nach der Mitte des 4. Jahrtausends. Diese Transformation vollzog sich Hand in Hand mit einem Wandel in der Metallverarbeitung und dem Beginn der Bronzezeit.« (1994, s. 49 ff.)
  • »Die dritte Einwanderungswelle um etwa 3100-2900 war der Vorstoß der ›Jamna‹-Kurgan-Leute aus Südrussland nach Ostmitteleuropa. Er hatte massive Ausmaße und bewirkte drastische Veränderungen in der ethnischen Zusammensetzung Europas.« (1994, S. 89 ff) Diese Zeit entspricht der Errichtung des dynastischen Königtums Ägyptens, der sogenannten 0-Dynastie, der 1. und 2. Dynastie und dem Beginn des Alten Reiches. Es gibt zahllose Übereinstimmungen der Eroberung Alt-Europas, Mesopotamiens, Ägyptens und Palästinas.

Die Erfindung der ersten Vater-Götter vor nur ca. 5000 Jahren

In Unkenntnis der geschichtlichen Tatsache der späten Entstehung des Patriarchats wussten wir folgerichtig auch nichts von der Erschaffung der späten männlichen Götter. Von ihrem eigenen Beitrag, der großartigen Leistung bei der Zeugung von Nachwuchs überwältigt, erfand die arische Priesterkaste, mit denen sich die kriegerischen Indo-Europäer verbündet hatten, die ersten männlichen Götter. Sie erkannten schnell, dass das Geschlecht der Gottheit eine wichtige Rolle bei der Machtnahme und Machterhaltung der eroberten – bis dahin ausschließlich matriarchalen – Welt spielte. Die arische Priesterkaste, welche die Raub- und Eroberungszüge ständig begleitete, erfand eine neue Religion, die sich um männliche Vater-, Schöpfer- und Ur-Götter drehte. Sie rechtfertigten ihre Raub- und Beutezüge mit Mythen, nach denen ihre Götter sie ihnen befohlen hätten.
Wie die Große Göttin des Matriarchats als Schöpferin der Welt, der Menschen und des Kosmos verehrt wurde, statteten sie diese Götter nicht nur mit Ur- und Schöpfungskräften, sondern auch mit allen verabscheuungswürdigen Charakteristiken ihres primitiven kriegerischen Geschlechts aus. Die indigenen matriarchalen Völker standen den neuen Göttern von Anfang an skeptisch und mit Abwehr gegenüber. Wir wissen, dass nach der Eroberung Ägyptens zwei verschiedene Religionen nebeneinander existierten. Die patriarchale, solare Religion war und blieb über lange Zeit ausschließlich eine Königs-Religion der Erobererklasse, während die Einheimischen bei ihrer eigenen Religion blieben. Das zeigt sich nicht zuletzt in den verschiedenen Begräbnisarten. Seit wir von der Bestattung der Toten Kenntnis haben, konnte beobachtet werden, dass diese bis zu den Eroberungen der Indo-Europäer ausnahmslos in embryonaler Stellung – im Glauben an die Wiedergeburt aus einer Mutter – begraben wurden. Die patriarchalen Eroberer hingegen, wurden auf dem Rücken ausgestreckt bestattet – mit Blick zum himmlischen Vater-Gott und dem Glauben an ein ewiges Leben nach dem Tod. Diese Neuerung begann mit den gut erforschten Kurgan-Gräbern der Indo-Europäer und setzte sich bis nach Ägypten und bis in unsere heutige Welt fort.
Wir haben uns derart an die Geschichtsklitterung der Historiker gewöhnt, dass uns der Mangel, die Einseitigkeit, die Verzerrungen und Verfälschungen nicht einmal mehr auffallen. Wir hinterfragen nicht mehr, zweifeln kaum mehr, haben uns längst mit dem Patriarchat abgefunden. So war es schon immer, Männer haben schon immer die Welt dominiert, die Frauen unterdrückt, Krieg geführt – und weil es immer so war, wird sich daran auch nie etwas ändern.

Die Macht der patriarchalen Hierarchisierung in eine ›Elite‹ von Regierenden, der Priesterkaste und der Kaste der Krieger

1.   Heute betrifft dies die Hierarchisierung in der Politik, der Wirtschaft und bei der Verteilung des Reichtums

Eine strenge Hierarchisierung hat sich bis in unsere Zeit gehalten. An der Spitze jedes Staates steht ein regierendes  Establishment, ein Despot, ein König oder eine Regierung, die nur in ganz wenigen Ländern der Welt demokratisch ist. Die Macht ist in den meisten Ländern in den Händen einiger weniger, die nicht für die von ihnen regierten Menschen eingesetzt wird, sondern ausschließlich dem eigenen Profit dient. Diese Art von Macht ist zutiefst egoistisch, korrupt, absolut hemmungslos und typisch für das herrschende Patriarchat. Es stürzte die Welt – ohne jeden Skrupel – in ständige Kriege, unsägliches Leid, in Not, Unterdrückung, Ausbeutung, Elend und Armut. (Zum Thema Psychopathen in Politik, Wirtschaft und Religion s. http://www.digitaljournal.com/article/349832#ixzz2T5FD1Qis

2. Es betrifft ebenso die Macht der Religionen

Die Erforschung der Religionsgeschichte ist mit einem besonderen Forschungstabu belegt, vor allem, wenn es um die vor-patriarchale Religionsgeschichte geht. Es ist die Religion der Verehrung der Großen Göttin, die nicht nur verketzert, abgewertet und diskriminiert wurde, sie wurde bereits in biblischer Zeit effektvoll aus der Geschichtsschreibung eliminiert. Die patriarchalen Geschichtsschreiber der Bibel berichteten absolut bedenkenlos, anmaßend und siegessicher über ihre Eroberungen, ihre Siege, den Landraub, die Zerstörungen, die Brandschatzungen, die Grausamkeiten und Massaker der unbefestigten Siedlungen Kanaans (zwischen dem 15. und 13. ? Jahrhundert). Die Charakteristiken aller Eroberungen der Indo-Europäer sind grundsätzlich identisch. (s. https://de.wikipedia.org/wiki/Patriarchat_%28Soziologie%29, zur Landnahme Kanaans: http://de.wikipedia.org/wiki/Landnahme_Kanaans)
Identisch sind auch die Verschleierungen und Beschönigungen der Historiker, der Ägyptologen und der patriarchalen Kleriker. Die Geschichte des Christentums zeigt, mit welcher Grausamkeit sich die christliche Kirche des Mittelalters der wissenschaftlichen Forschung des ›göttlich‹ legitimierten Patriarchats widersetzte. Die Beispiele sind zahlreich, nehmen wir nur ein paar wenige heraus: »Roger Bacon wurde, obwohl Mönch, viele Jahre wegen seiner ›gottlosen‹ Untersuchungen gefangen gehalten. Cecco d’Ascoli, der behauptete, die Erde sei rund, und der das Horoskop von Jesus verwarf, wurde lebendig verbrannt. Peter d’Abano entkam diesem Schicksal nur, weil er im Gefängnis starb. Schon im vierten Jahrhundert griff Eusebius die wissenschaftliche Forschung an und bezeichnete sie verdammend als ›nutzlose Arbeit‹.« (Taylor ibd. S. 70) So ging das über alle Jahrhunderte weiter bis heute. Die größte Angst der Kirche gilt der Erforschung der Vergangenheit. Denn je weiter zurück die Suche geht, desto sicherer stößt man auf die matriarchale Urgeschichte und die einstige Verehrung der Großen Göttin. Dieses Wissen gilt es mit allen Mitteln zu verhindern, was zu drastischen und brutalen Maßnahmen führte, zu den Kreuzzügen, der Inquisition, der Verfolgung und Ausrottung von Ketzern, den Hexenverbrennungen und ganz allgemein zur Diskriminierung und Verachtung der Frauen.

3. Und es betrifft die Macht der Kriegstreiber, des Militarismus und der Waffen

In Ägypten können wir den Einsatz von Macht und Gewalt mit dem Eindringen der Indo-Europäer sehr genau verfolgen. Den indigenen Ackerbauern wurde eine ›gänzlich unkriegerische Natur‹ attestiert, doch nach der Invasion wurden sie nicht nur zum Kriegsdienst gezwungen, die Politik der Herrscher des Alten Reiches zwang sie auch zur Mithilfe am ›Ausrottungs-Imperialismus‹ gegen Nubien im Süden und zum Eroberungskampf des Deltas, der als ›Reichseinigung‹ bemäntelt wird. Ägypten musste nicht ›ver- oder ge-einigt‹ werden, es war vor der Eroberung gar nicht getrennt; es gab damals weltweit keine Grenzen. Besitztum und Grenzen sind eine Innovation des Patriarchats, um ihr Macht-Territorium zu markieren und gegen Feinde abzugrenzen. Die Göttinnen-Trinität stützt die These von der Einheit Ägyptens in der matriarchalen Zeit. Im Norden war die Göttin Neith im Delta angesiedelt, Ombos im mittleren Teil Ägyptens war der Hauptkultort der Göttin Iset/Isis und im Süden ist die Todes- und Wiedergeburtsgöttin Nekhbet beheimatet. Die Trinität galt für ganz Ägypten. Nachdem die Eroberer im Süden eingedrungen waren und die Stadt Nekhen (Hierakopolis) unterworfen hatten, führten sie ihren Eroberungszug Richtung Norden fort. Was als ›Reichseinigung‹ gerühmt wird, ist der Kampf den die Invasoren nach der erfolgreichen Unterwerfung Ober-Ägyptens mit dem Ziel führten, ganz Ägyptens zu beherrschen. Es war eine Zeit geprägt von Brutalität und Sadismus, was sich u.a. auch darin zeigt, dass in den Kriegen über die Anzahl der Toten und Gefangenen exakt Buch geführt wurde. Den gefesselten Gefangenen schlug man Hände oder Phallus ab, die dann von den Schreibern gezählt wurden. (D. Wolf 2009 ›Die pharaonische Schreckensherrschaft‹ S. 150–181)
Durch den ›göttlichen‹ Befehl ihrer Könige und durch erbarmungslosen militärischen Zwang hatten die Menschen Tod, Traumatisierung, Verkrüppelung und schreckliche Armut und Zwangsarbeit zu ertragen, schreibt Lewis Mumford. Dies alles um Machtausweitung, Leben und Wohlstand für den göttlichen oder halbgöttlichen Herrscher und dessen Hofstaat zu sichern.

SO, wie es patriarchale Historiker propagieren, war es NICHT
und schon gar nicht, ›seit jeher‹!

Das Patriarchat begann seinen tödlichen Verlauf wahrscheinlich mit einem einzelnen Rädelsführer und einigen Kumpanen und unterstützt von einer arisch-iranischen Priesterkaste. Ein einzelner Mann, der nach Macht und Beute strebt genügt – wie die Geschichte von Mao, Stalin, Pol Pot bis Bush und Assad zeigt –, um einen Überfall einen Krieg oder ein Massaker auszulösen.

Frauenforscherinnen, Geschichtsforscherinnen, Urgeschichtsforscherinnen, Religionsforscherinnen haben sich unter heftigsten Anfeindungen konservativer und religiöser Kreise daran gemacht, ihre eigene Geschichte zu erforschen, zu interpretieren und zu publizieren. Es ist die Geschichte der Vergessenen, der Unterdrückten, der Marginalisierten, der Verachteten. Sie zeigen auf und klagen an, was das Patriarchat, patriarchale Männer – unter ihnen eine Vielzahl von gefährlichen kleinen Neurotikern und noch viel gefährlicheren mächtigen Psychopathen – den Menschen und der ›Mutter Erde‹ angetan und die Welt an den Rand des Untergangs gebracht haben.
Nach Hunderttausenden Jahren des Matriarchats, des Friedens, der Prosperität, des Kunstschaffens und der Lebensfreude bescherte das von den patriarchalen Historikern verherrlichte Patriarchat der Welt in nur 5000 Jahren, ein Leben in ständiger Angst und keinen Tag ohne Kriege.
Nach tausenden von Jahren der gewaltsamen Patriarchalisierung und Kriege waren die Menschen, die dem Patriarchat nicht hatten entfliehen können – wie das in Teilen Europas, auf Inseln und in abgelegenen Gebieten, möglich gewesen war – von der patriarchalen Propagandamaschinerie indoktriniert, hirngewaschen und mental und psychisch geschädigt, so dass sich viele dem Zwang, sich zum patriarchalen Glauben und den patriarchalen Göttern zu ›bekehren‹ ergaben. Die Menschen waren mürbe gemacht und mindestens zum Teil empfänglich für die verheißene ›Frohbotschaft‹ der Liebe, der Gewaltfreiheit und des Friedens der christlichen Lehre, die ihnen die Nachkommen der Zerstörer ihrer matriarchalen Kultur und Religion brachten. Jedoch bezeugen die vielen von den Kirchen beweinten Märtyrer dieser Heils- und Erlösungsbotschaft, dass sich die meisten Heiden gegen eine Bekehrung wehrten.
In den letzten 2000 Jahren sollen 70 Millionen Christen als Märtyrer gestorben und weitere 45 Millionen wegen ihres Glaubens verfolgt worden sein (Center for Study of Global Christianity). (Weltwoche vom 23. Mai 2013: ›Alle fünf Minuten wird ein Christ getötet‹).
Falls! – diese Zahlen stimmen, ist das eine schreckliche Bilanz, die eigentlich die Frage nach den Ursachen und Gründen für diese Verfolgung notwendig machen müsste. Doch niemand scheint das zu interessieren.
 Statt über die Gründe nachzudenken, wird polemisiert und gejammert. Vielleicht würde eine profunde Analyse aufzeigen, ob die Verfolgung von Christen, Juden, Muslimen, Hindus und Buddhisten auf 5000 Jahre gewaltsamer Patriarchalisierung zurückzuführen ist?

Das Patriarchat hat die zivilisierende Macht der Mütter gebrochen und zunichte gemacht

Patriarchale Väter traten an ihre Stelle und erziehen besonders ihre Söhne statt der Liebe, mit Härte, Gewalt und der Forderung nach Gehorsam, Unterwerfung und Ehrerbietung. Die Wut der derart von ihren Vätern gedemütigten und geschundenen Kinder werden zu jungen Männern und oft zu fanatisierten, hasserfüllten Terroristen. „Terrorismus ist eine universelle Krankheit, egal, ob es sich um islamische Fundamentalisten handelt, um jüdische oder katholische. Sie alle zeichnet ein krankes Verhältnis zum Körper aus“, führt Daoud auf der Lit.Cologne aus. „Weil die Frau diejenige ist, die das Leben schenkt und Terroristen das Leben nicht lieben, hassen sie die Frau.“ Sie hassen in den Frauen ihre Mutter, die sie vor diesem barbarischen Mann, der ihr Vater ist, nicht beschützt hat. http://www.dw.com/de/autor-kamel-daoud-über-die-kölner-silvesternacht-wer-ist-der-arabische-mann/a-19115793
In ihrem verbotenen, unbewusst gehaltenen Hass gegen den eigenen Vater wenden sie sich einem überirdischen ›Vater‹ zu, von dem sie glauben, dass er sie liebt, wenn sie sich für ihn in Kriege werfen, ›für ihn‹ zerstören, niederbrennen, vergewaltigen und töten und ›ihm‹ ihr eigenes Leben ›opfern‹. Sie tun dies ohne jedes Gefühl. Mitleidlos schlagen sie – von ihnen als unwert oder sündig eingestuften Menschen – die Köpfe ab und präsentieren sich damit eiskalt vor der Kamera. Fanatischer Glaube und Hass sind nicht rational erklärbar, es sind rein emotionale Reaktionen, geboren aus dem Hass der Demütigungen der Kindheit. (s. ›Der erste Krieg der Weltgeschichte‹)
Es gibt keinen ›angeborenen Tötungswillen‹ und, kein aggressives Gen. Es gibt sie nicht, die ›männliche Natur‹, die Lust am Töten hat. Die männliche Aggression wird gemacht! Es gab sie nicht in der vor-patriarchalen Zeit als Mütter ihre Söhne zu friedlichen, liebevollen Menschen erzogen. Bis vor 5000 Jahren.
Aber es gibt eine den Söhnen patriarchal anerzogene Aggressivität. Diese kaputt gemachten Existenzen folgen den fundamentalistischen Rattenfängern, weil sie in den Krieg führen, wo sie sich endlich rächen können; Gewalt ohne jede Hemmung ausüben, quälen und töten dürfen, so wie sie selber gequält wurden, als patriarchale Väter das Beste in ihnen töteten: Liebe, Mitgefühl und Lebensfreude.

Hass, Wut und Rache werden von den Söhnen nach außen abgeleitet, die unterdrückten Frauen, die entmündigten Mütter richten sie eher nach innen. Gewalt und Depression in patriarchalen Ländern sind die zwei Seiten der gleichen Medaille.

Alle drei patriarchalen ›Vater‹-Religionen, Judentum, Christentum und Islam basieren auf der Zerstörung der matriarchalen Kultur und der Entwertung der Frau. Durch die Invasionen der patriarchalen Indo-Europäer und die Vernichtung der Religion der Großen Göttin, nach der Jahrtausende anhaltenden Verfolgung der als ›Heiden‹ und ›Götzenanbeter‹ verschrieenen Menschen, welche die Göttin verehrten und nach der mythischen Ermordung der Mutter-Göttin entstand das Unheil der letzten 5000 Jahre. Die drei monotheistischen Religionen, die alle auf dem Mutter-Mord basieren, können sich offensichtlich nicht von den Untaten der Vergangenheit befreien.
Der verheimlichte Muttermord wird von den Söhnen des Patriarchats grausam gerächt.

Und noch etwas sagt Kamel Daoud: „Dort, wo ein Land ein gesundes Verhältnis zur Frau hat, geht es auch dem Land gut. Dort, wo es ein krankes Verhältnis zur Frau hat, geht es ihm schlecht.“
http://www.dw.com/de/autor-kamel-daoud-über-die-kölner-silvesternacht-wer-ist-der-arabische-mann/a-19115793

 

 

 


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