Das patriarchale ›Gott-Königtum‹, das ›vom Himmel kam‹

Aus dem Inhalt:

  • Der raffinierte Kunstgriff vom ›göttlichen‹ Königtum
  • Die Gleichzeitigkeit der Gründung von Königsdynastien
  • Die Gleichartigkeit der Herrschertitel
  • Die Eroberer aus dem Norden
  • Die Sonnenreligion der Eroberer
  • Der Mutter-Göttinnen-Mord in den patriarchalen Religionen (Link)

 

Wer nicht von dreitausend Jahren
Sich weiß Rechenschaft zu geben
Bleib im Dunkeln unerfahren
Mag von Tag zu Tage leben. (Goethe, West-östlicher Diwan)

Der raffinierte Kunstgriff vom ›göttlichen‹ Königtum

Der sumerische Etana-Mythos berichtet, dass es eine Zeit gab, als noch keine Königskrone getragen wurde, und dass es zunächst noch keine königliche Leitung für die Kinder der Göt­tin gab. Dass aber dann das Königtum vom ›Himmel‹ ge­kommen sei. »Etana war gemäß der sumerischen Königsliste der erste irdische König nach der großen Flut, der die erste Dynastie von Kiš begründete. Er erhielt den Beinamen ›der Hirte, der zum Himmel aufstieg‹.« (Wikipedia)

Die ehemaligen Schaf- und Ziegenhirten, die die Länder unterwarfen und sich durch gewaltsame Heirat der indigenen Königinnen an ihre Spitze setzten, nannten sich ›Hirten der Völker‹. Das Christentum übernahm den Mythos vom Hirten, der zum Himmel aufstieg. Paulus spricht von einem König der als Gottes-Sohn vom Himmel herabgestiegen und nach seinem Erdenleben tatsächlich wieder gen Himmel gefahren sei.
Der Schweizer Johann J. Bachofen übernahm den Gedanken des Etana-Mythos und schrieb in seinem Werk ›Das Mutterrecht‹: »Das Mutterrecht stammt von unten, ist chtonischer Natur und chtonischen Ursprungs; das Vaterrecht dagegen kommt von oben, ist himmlischer Natur und himmlischen Ursprungs« (1975, S. 130) Bachofen glaubt, aufgrund dieser verdrehten Idee im Patriarchat eine »höhere Stufe der Religion und der menschlichen Entwicklung« als im »stofflichen Mutterrecht« erkennen zu können.
Die Ideologie vom angemaßten ›göttlichen Königtum‹ wie es von den Pharaonen in Ägypten propagiert wurde, wird von den patriarchalen ÄgyptologInnen blauäugig nachgebetet.

Gott kam nicht vom Himmel sondern aus dem Norden

Der erstmals im Etana-Mythos erwähnte ›Himmel‹ bezeichnete nicht etwa überirdische Gefilde, sondern war der Name einer Stadt südöstlich des Schwar­zen Meeres im heutigen Georgien mit dem indoeuropäi­schen Namen ›Himin‹ Himmel. Die indoeuropäisierten Nordeuropäer nannten die Heimat der Götter Himinbjorg, ›Himmelsberg‹. Georgien, das Gebiet des Transkaukasus am Südhang des Kaukasus, ist mit vielen Passübergängen mit dem Süden Russlands verbunden. Interessanterweise ist dies die Heimat der dort eingewanderten indoeuropäischen Sippe der Horiter, die mit der Verarbeitung von Metallen vertraut waren. Die horitischen Schmiede, die Ägypten eroberten, gingen als ›Shemsu-Hor‹ in die Geschichte ein. (s. ›Indo-Europäer /Arier in Ägypten‹) 1500 Jahre später gründeten und beherrschten sie das Reich der Mitanni. (s. ›Les Dossiers d’Archéologie‹ Nr. 193, 5.1994, S. 33) Sie hatten besonders enge Beziehungen zu den Königen der 18. ägyptischen Dynastie (s. ›Wer war Echnaton?‹).

Die Gleichzeitigkeit der Gründung von Königsdynastien

Der Umbruch von der neolithischen demokratischen Urgemeinschaft zum zentralistischen, totalitären Staat, begann in Mesopotamien etwa ab Mitte des 4. Jahrtausends (Uruk IV-Zeit), dem frühesten Überfall der Indo-Europäer auf das nordsyrische Hamoukar (s. ›Der erste Krieg der Weltgeschichte‹). Führte dann um 3100 in die sogenannte Djemdet-NasrPeriode, ist also zeitgleich mit dem Umbruch und dem Übergang in die dynastische Zeit in Ägypten. Alexander Scharff spricht von einer ›zeitlichen Verklammerung‹, einer ›morphologischen Verwandtschaft‹ der spätesten urgeschichtlichen und frühdynastischen Zeit Ägyptens, der Endperiode der Nagada II-Periode mit der mesopotamischen Djemdet-Nasr-Kultur Sumers, ›die auf keinen Fall aus­einan­dergerissen‹ werden dürfe (Scharff ›Ägypten und Vorderasien im Altertum‹ 1950, S. 17).
»Die Übereinstimmung der frühen Chronologie Mesopotamiens und Ägyptens sind zur Ermittlung des ungefähren Beginns der ersten Dynastie wertvoll. In Ägypten fand man Zylindersiegel, unzweifelhaft mesopotamischer Herkunft, die aus der Uruk-Jemdet-Nasr-Periode stammen (etwa 3500-2900). Anhand gleichzeitig entdeckter Gegenstände lässt sich bestimmen, dass sie aus der späteren prädynastischen Periode stammen, die der ersten Dynastie unmittelbar voranging.« (Emery ›Ägypten – Geschichte und Kultur der Frühzeit‹ 1964, S. 26)
Die Gelehrten schreiben dieser Periode einen ent­scheidenden künstlerischen Einfluss auf Ägypten zu. Leonard Woolley, der Ausgräber von Ur, stellte als unleugbare Tatsache fest, dass »Stil, Technik und manchmal sogar die Motive der ägyp­tischen Schieferpaletten« aus Meso­potamien stammen. Die Gründe für die auffälligen Veränderungen dieser Zeit führt Woolley auf einen ›gewaltsamen Wechsel‹ zurück und sieht ihren Grund in einer ›nationalistischen Auflehnung‹ ge­gen ein fremdes Regime (Woolley ›Mesopotamien und Vorderasien‹ 1961, S. 52, Hvhb. DW). John Dayton vermutet, dass die berühmte Standarte von Ur die Invasion des Nahen Ostens und des Industales durch Menschen darstellt, deren Waffen und Mobilität überwältigend gewesen sein müssen (›Minerals Metals Glazing and Man – or who was Sesostris I‹ 1978). Die Zerstörung der Kultur des Industales sei das Werk einer indoarischen Invasion, betont der Archäologe W.E. Albright (Albright and T.O. Lambdin ›The Evidence of Language‹, The Cambridge Ancient History I, 1970) Der Ethnologe Kay Birket-Smith macht uns auf die aufschlussreiche Tatsache aufmerksam, dass auch in Mo­henjo-Daro und Harappa im Industal ge­wisse An­knüpfungen an die Djemdet-Nasr-Periode zu beobachten seien (Birket-Smith ›Geschichte der Kultur‹ 1946, S. 496). Dies bestä­tigt die Handelsbe­ziehungen und den Kulturaustausch zwi­schen dem Industal, Mesopotamien und Ägypten. Dabei handelte es sich um seit Jahrtausenden bekannte und benutze Handelswege und nicht um die Errungenschaft der Eroberer, die diese lediglich für ihre Überfälle und Eroberungen benutzten und dabei Städte und Siedlungen plünderten, brandschatzten und zerstörten.
Zum Kulturaustausch gehört auch die Fayenceverarbeitung, die gleichzeitig in Ägypten, im Mesopotamien der Djemdet Nasr-Zeit und in der Industalkultur festgestellt wurde, wobei sich die Wissenschaftler nicht vorstellen konnten, »dass ein derart komplizierter Herstellungsprozess unabhängig voneinander in verschiedenen Kulturen erfunden worden sein sollte. Auf bisher noch nicht rekonstruierten Wegen hatte sich offenbar die Kenntnis von der Zusammensetzung des Rohmaterials und der Brenntechnik um ca. 3000 in ganz Westasien ausgebreitet« (Michael Jansen ›Die Induszivilisation‹ 1986, S. 227).

Die auffallenden Veränderungen, die sich während der Nagada II-Zeit (der Zeit des Umbruchs) in Ägypten und gleich­zeitig in Mesopotamien ab­spielten, können kein Zufall sein. Vielleicht haben sie doch mehr miteinander zu tun, als die Isolationisten wahrha­ben wollen. Sie wurden in beiden Ländern durch einen ge­walt­samen Wechsel und durch die kriegerische Invasion eines fremdes Regimes ausgelöst. Merlin Stone teilt die Vermutung, dass dieselben Eroberer aus dem Norden, die das südliche Meso­po­tamien unter­worfen hat­ten, vielleicht kurz vor der frühe­sten dy­na­sti­schen Zeit auch in Ägypten aufgetaucht seien. Sie schreibt: »Dies ist zwar spekulativ, dennoch aber im Bereich des Mögli­chen. Un­mittelbar vor dem Jahr 3000 gibt es Zeugnisse für eine Invasion in Ägypten, die ge­nau wie in Eridu die Errich­tung einer Königs-Herrschaft zur Folge hatte« (Stone ›Als Gott eine Frau war‹ 1988, S. 130). Merlin Stone kommt nicht nur das Verdienst zu­, eine hervorra­gende kulturvergleichende Ge­schichte der Göttinnen-Religion ge­schrieben zu haben, sie erarbeitete auch eine  brillante Analyse der frühgeschichtlichen Zeit, der Gründe für den Umbruch vom Matriarchat ins Patriarchat und die schrecklichen Folgen der patriarchalen Machtnahme unter der die Welt bis heute leidet.

Die Eroberer aus dem Norden

 ›Die Indo-Europäer waren kein ›linguistisches Phantom‹, keine Denkkonstruktion der Philologen, sondern eine reale ethnische Erscheinung, deren Traditionen nie aufgehört haben, in unseren Kulturen fortzuwirken.‹ (Jean Haudry)

In allen ›plötzlich aus dem Nichts‹ auftauchenden, frühesten Königsdynastien finden wir die Cha­rak­teristiken der Indo-Europäer. Der Indogermanist und Sprachwissenschaftler Alfons Nehring stellte fest, es müsse zwar als ganz ausge­schlossen erscheinen, dass alle indogermanischen Völ­ker schon in indogermanischer Zeit ein Königtum kannten. Dagegen gab es ein solches in der kaukasisch-mediterranen Welt. (Nehring ›Die Problematik der Indogermanenforschung‹ 1954) Von Strabo wissen wir allerdings: ›Die Swanen erwählten einen eigenen Basileus (König).‹ Und wir finden bei ihnen im georgischen Kaukasus die Verehrung der Sonne.

Die Sonnenreligion der Eroberer

›Wenn in den älteren Lehren von Gott die Rede ist, gilt das so gut wie immer dem König.‹ (H. Brunner ›Altägyptische Weisheit‹)

Die  Verehrung der Sonne ist das zentrale Motiv der ›Königsreligion‹ in Ägypten.  Schon ab dem Alten Reich wird die Sonnenreligion der Eroberer gegen die Volksreligion der indigenen ÄgypterInnen eingesetzt, die den Mond und die Gestirne verehrten. Die oberste Gottheit der Sonnenreligion ist männlich, während in den Volksreligionen die Große Muttergöttin verehrt wird. Wie kam es zu diesen beiden Sichtweisen? Die indoeuropäischen Viehzüchter, welche auszogen, die matriarchale Welt zu erobern, erfanden die ersten männlichen Götter nachdem sie die männliche Rolle bei der Zucht der Jungtiere beobachtet hatten und die notwendige Rolle des Mannes bei der Fortpflanzung entdeckten, welche bisher nicht bekannt war. In der Folge betrachteten die Männer sich als wichtigerer Teil bei der Zeugung, überhöhten sich zu den eigentlich Schöpfern der Nachkommen und zu  gottähnlichen Wesen (s. Doris Wolf ›Die späte Entdeckung der Vaterschaft‹). Sie erfanden die ersten männlichen Vater- und Schöpfer-Götter und setzten diese an den Uranfang der Welt!

›Der Mann ist im Grunde das Verlangen Gott zu sein‹  (J.P. Sartre)

Die von ihrer eigenen Göttlichkeit überzeugten Erobererkönige machten daraus ihren Machtanspruch geltend. Die Ideologie vom ›göttlichen‹ Königtum und der Glaube, dass der König eine irdische Inkarnation der höchsten Gottheit sei, war wohl die schlagkräftigste und tiefgreifendste Ideologie der ägyptischen Kultur, schreibt Toby A.H. Wilkinson (›Early Dynastic Egypt‹ 1999, S. xiv); insbesondere weil diese propagandistische Anmassung von den ÄgyptologInnen kritiklos übernommen wurde. Wilkinson ist überzeugt, dass diese Ideologie eine große Unterstützung der Regierung war und er meint, damit sei eine

Rückkehr zur »politischen Fragmentierung der prädynastischen Epoche« und das Chaos verhindert worden.

Doch Fragmentierung und Chaos entstanden als Folge der Invasionen und der Kriege gegen die indigene Bevölkerung; die Zeit davor war keineswegs chaotisch, sondern eine friedliche, prosperierende Welt. Schon der nazifreundliche Hellmut Brunner behauptete, »in der letzten Zeit vor der Gründung des ägyptischen Staates haben im Niltal heftige und überaus grausame Kämpfe getobt, von denen wir gelegentlich bildliche Zeugnisse besitzen.« Leider sagt uns Brunner nicht welche Bildnisse und aus welcher Zeit diese sind! Seine Andeutung muss genügen, um seine schwärmerisch Pharaonen-Propaganda zu unterstützen: »Und aus diesem Zustand, der einer späteren Zeit geradezu als chaotisch erschien, erhebt sich plötzlich die ägyptische Hochkultur. Politisch bedeutet das eine Einigung der das Niltal nördlich des ersten Kataraktes bewohnenden Stämme.

»Das Kampfgeschrei verstummt, ersehnter Friede zieht ein.
Ein König steht hinfort an der Spitze des Reiches.«

(Brunner im Vorwort zu Leonard Cottrell ›Das Volk der Pharaonen‹ 1956, S. 27)

Die Priesterkaste, die den zum König der unterworfenen Länder avancierten Anführer unterstützte, erfand zahlreiche Mythen, die den Machtanspruch der Eroberer als ›göttliche‹ Könige propagierten und verbreiteten. Auch dies wird von Hellmut Brunner kritiklos übernommen, er schreibt:

»Dem König als dem Sohn Gottes [?] obliegt die richtige Durchführung des Kultes wie eine hinreichende Versorgung des Volkes, eine gerechte Rechtsprechung, wie die ›Erweiterung der Grenzen«.

Eine Camouflage. Heil Hitler, könnte man da auch sagen. Wahr ist, im Kult huldigten die Könige sich selbst, das Volk wurde, wie die zahlreichen Zeugnisse von Hungersnöten zeigen, keineswegs hinreichend versorgt, statt einer gerechten Rechtsprechung herrschten Willkür und Unterdrückung und die Grenzen wurden durch brutale Invasionen und Kriege ›erweitert‹. Von ›göttlichen‹ oder menschlichen Tugenden der Könige findet sich in den dynastischen Zeiten Ägyptens und Mesopotamiens keine Spur. Das Ziel ihrer ›religiösen‹ Anstrengungen war, sich Bequem­lichkeit, Reichtum, Ansehen und Macht in dieser Welt und die entsprechende Fortsetzung in der nächsten zu si­chern. »Das fantastisch reiche Fundmaterial der Gräber zeigt den Wunsch der Ägypter [das heißt der Könige und seiner Entourage DW], nach dem Tode ihre irdischen Güter und Wertgegenstände weiterhin zu besitzen. Der vergöttlichte Tote, der nach einigen Texten sogar zum Herrn des ganzen Weltalls wird, hat im Jenseits noch viel größere Ansprüche als im Leben.« (Laszlo Kakosy ›Zauberei im Alten Ägypten‹ 1989, S. 95)

 Je länger ich Religion studiere, desto mehr bin ich davon überzeugt, dass der Mann niemals etwas anderes anbetete als sich selbst. (Richard F. Burton)

In der Religion der sumerischen Eroberer begegnen wir zum ersten Mal einem ›Vatergott‹: Enlil, der zum wichtigsten aller Götter gemacht, zum ›König des Himmels und der Erde‹, ›König aller Länder‹ wurde. »Könige und Herrscher rühmen sich, dass es Enlil war, der ihnen die Königsherrschaft über das Land gegeben hat, das Land für sie gedeihen und sie durch seine Stärke alle Länder erobern ließ« (Kramer ›The Sumerians‹ 1963, S. 119). Der gleiche Wortlaut findet sich in der Bibel, der die Eroberung Kanaans rechtfertigte.
Ausgangslage und Umstände, die in Mesopotamien und Ägypten zur Errichtung des patriarchalen Gott-Königtums‹ führten, sind einan­der zum Ver­wechseln ähnlich. Bei allen historischen und geographischen Unterschieden der beiden Länder ist es ein theologisches Phänomen, welches die Grundlage der neuen Institution des Königtums bildet. Menschliche Autorität und Macht die absolute Unterwerfung und Gehorsam forderte, wurde durch eine höhere, eine ›göttliche‹ Macht gerechtfertigt, schreibt Lewis Mumford. ›Der Befehl des Palastes, wie der Befehl Anus, kann nicht geändert werden. Das Wort des Königs gilt; seine Gebote können ebenso wenig geändert werden wie die eines Gottes‹. »Diese Worte erinnern an die heutigen totalitären Staaten, die demokratischen wie die kommunistischen« (Mumford  ›Mythos der Maschine – Kultur, Technik und Macht‹ 1974, S. 208-210 passim).
Geradezu grotesk ist die Erklärung für das Aufkommen des patriarchalen Königtums beim Altorientalisten (und studierten Theologen!) Wolfgang Röllig; er behauptete :

»Es gibt einen entscheidenden Schritt in der Geschichte des Menschen, der auch sein Verhältnis zu den Göttern maßgeblich bestimmt, nämlich die Schaffung einer eigentlichen, einer menschlichen Kultur, die sich abgrenzt gegenüber der ungeordneten, vorzivilisatorischen Welt. Dabei ist es sicher kein Zufall, dass das Königtum, das vom Himmel herabkam, als Erstes von einem Manne bekleidet wird, der danach wieder zum Himmel hinaufsteigt.« (›Gegengabe‹ 1992, S. 284)

Man glaubt sich im falschen Film, in einer hirnrissigen Burleske, einer komödiantischen Farce des Irrationalismus. Diese ›vom Himmel herabgekommenen‹ Männer waren Indo-Europäer, aufgeladen mit einem Unmaß an krimineller Energie, die bis heute ihre zerstörerische Wirkung tut. Wie will sich Röllig die unfassbaren Unmenschlichkeiten, die unsägliche Brutalität, den gnadenlosen Sadismus, die Millionen ermordeten Männer, Frauen und Kinder und die Zerstörungen, die seine christliche Nation zu verantworten hat, erklären?

Zur Ermordung der Muttergöttin s.Der Göttinnen-Mord in den patriarchalen Religionen‹

 

 


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