Fleischesser in der Steinzeit ?

Aus dem Inhalt:

  • Der Fleischesser in der Steinzeit: eine unbewiesene Hypothese
  • Das plötzliche Ende der Jägerei im Neolithikum?
  • Die Erfindung des Pfluges wird überschätzt
  • Die wichtigste Entdeckung war nicht der Pflug sondern die Entdeckung der Vaterschaft

 

»Die Steinzeit umfasst einen Zeitraum von rund zwei Millionen Jahren; in diesem Zeitraum lebten verschiedene Spezies der Gattung Homo in unterschiedlichen Lebensräumen. Es gab daher keine einheitliche ›Steinzeiternährung‹, der Fleischanteil  war sehr unterschiedlich… Der Australopithecus ernährte sich von Früchten, Samen, Pilzen, Wurzeln, Blättern, Eiern und kleinen Tieren, aber überwiegend vegetarisch. Die Kost des folgenden Homo habilis war ähnlich, ebenfalls mit geringem Fleischanteil.« (Wikipedia ›Steinzeiternährung‹) Ob Steinzeitmenschen überhaupt Fleisch gegessen haben, konnte nie eruiert und noch weniger bewiesen werden.

Mit dem Fleisch essenden Steinzeitmenschen beginnt der Irrtum

Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung patriarchaler Geschichtenerzähler war Jagd im weltweiten Matriarchat der Altsteinzeit völlig unbekannt. Erst aus der Bronzezeit und mit den patriarchalen Invasoren aus dem Norden haben wir Beweise für die Jagd und dies ausschließlich bei der herrschenden Elite, den Indo-Europäern, in Mesopotamien und Ägypten. Daran ändern alle Spekulationen nichts. (s. ›Die Mär von den ›Grossen Jägern‹ der Steinzeit, http://www.doriswolf.com/wp/?page_id=6941)
Man muss ja der ständigen Behauptung von den ›Jägern und Sammlern‹ Genüge tun und sie irgendwie beweisen, wenn auch nur durch Vermutungen, Phantasien, Interpretationen und Widersprüche. Tobias Lechner stellte in seiner Dissertation ›Die Ernährung als Einflussfaktor auf die Evolution des Menschen‹ fest, dass eine genaue Rekonstruktion der Ernährung in der Steinzeit und davor nicht möglich sei und dass man darüber hinaus nicht feststellen könne, ob der moderne Mensch nun genetisch an die Ernährungsweise des frühen Homo sapiens, an die des Homo erectus, des Homo habilis, der Australopithecinen oder noch an die anderer Primaten angepasst sei.« Erstaunlich, dass er trotzdem eine sehr präzise Aussage macht: So lesen wir auf der Wikipedia-Seite weiter: »Homo erectus war dann in der Lage, die Pflanzennahrung durch Jagdbeute zu ergänzen.« (Tobias Lechner)

Es spielt jedenfalls eine Rolle ob man sich bei Ernährung der Steinzeitmenschen auf die »Erkenntnisse der Paläoanthropologie bezieht… die von einer überwiegend pflanzlichen und ballaststoffreichen Nahrung ausgehen; wobei Fleischkonsum  keine entscheidende Rolle spielt« (Boyd Eaton: ›Evolution, Diet and Health‹), oder auf Loren Cordain und Nicolai Worm, die sich dagegen auf heutige indigene Völker beziehen und täglichen Fleischverzehr favorisieren. Einige Vertreter der Evolutionsmedizin gehen davon aus, dass die sogenannten Zivilisationskrankheiten in westlichen Industriestaaten überwiegend auf die ›nicht artgerechte‹ Ernährung mit nachsteinzeitlichen Nahrungsmitteln zurückzuführen sind… Die medizinischen Aussagen stützen sich [jedoch] auf Studienergebnisse von Völkern, die heute noch als Nomaden oder Jäger und Sammler leben.« (Wikipedia ›Steinzeiternährung‹)
Menschen haben, davon ist Vera van Aaken überzeugt, »mit Sicherheit nicht Millionen und Abermillionen Jahre getötet, um zu leben. Form und Art der Zähne unserer Vorfahren zeigen nicht nur, dass Pflanzennahrung wesentlicher Bestandteil ihrer Ernährung war – und dies über einen ungeheuer langen Zeitraum hinweg –, sie machen auch deutlich, dass diese Zähne nicht zum Zerteilen von Fleisch geeignet waren.« (Vera van Aaken ›Männliche Gewalt – Ihre Wurzeln und ihre Auswirkungen‹ 2000, S. 105 f.) Dies beweist u.a. der Fund der Überreste des bislang ältesten Urmenschen im Tschad.

Der starke Unterkiefer und die Zähne des 7 Millionen Jahre alten Hominiden ›Toumai‹ lassen darauf schließen, dass die Kost pflanzlich war, weil die Zähne zum ›Mahlen‹ und nicht zum Verzehr von Fleisch gebraucht worden waren.

Die Forscherin Amanda Henry vom Max-Planck-Institut in Leipzig untersuchte die Zähne, bzw. den Zahnstein von ca. 1,9 Millionen Jahre alten Skeletten aus der Rising-Star-Höhle in Südafrika, welche das Team um den Paläoanthropologen Lee Berger zutage gefördert hatte. Sie fand ausschließlich pflanzliche Kost, Gräser, Rinde, Stengel usw., möglicherweise auch Früchte, »obwohl sie gelegentlich Fleisch gegessen zu haben scheinen« [!] kommentiert der Sprecher. Er bestätigt und wiederholt damit nur, dass die Mär von den Jägern noch immer geglaubt wird. Was der Nachweis von Amanda Henrys Analyse jedoch eindeutig zeigt, Darts Theorie von den ›Killeraffen‹ kann damit nicht gestützt werden. (›Stunde Null des Menschen‹ arte 6.2.2016)

Sesshaftigkeit erst im Neolithikum ?

»Für die Geschichte des Mannes mag nicht zutreffen, was für Frauen gilt. Männer waren nicht in der gleichen Weise ortsgebunden wie die Frauen.« (1994 S. 246.) Frauen lebten anders: »Die geschützten Wohnplätze der Altsteinzeit sind über viele Genrationen hinweg besiedelt gewesen. Frauen waren dort sesshaft mit ihren Kindern, wenn es das Nahrungsangebot der Umgebung erlaubte. Ein Fluss in unmittelbarer Nähe oder sprudelnde Quellen am Berghang lockte zum Verweilen. Frauensiedlungen, die über viele Generationen bewohnt waren, sind aus der Altsteinzeit über ganz Europa nachweisbar. Unter schützenden Felsüberhängen oder in regelrechten Hütten wohnte die Frauensippe nebeneinander, lange bevor Ackerbau, Viehzucht und Vorratswirtschaft eine bäuerliche Gesellschaftsform hervorgebracht hatten.« (Weiler ibd. 1994, S. 244) »Frauen waren sesshaft im Reich der Mütter und Göttinnen, an den Orten ihrer heiligen Quellen und in der Nähe ihrer Kultstätten. Wenn kein Vulkan ausbrach, kein Erdrutsch das Dorf vernichtete, keine Ferne mit unermesslichen Schönheiten lockte, warum hätten sie wandern sollen? Sie waren nicht sesshaft, weil sie Getreide anbauten. Sie konnten Getreide ohne Anbau ernten.« (Weiler ibd. S. 248)

Die urzeitlichen Menschen richteten sich nach den Müttern. Schwangere Frauen und stillende Mütter eigneten sich als Gefährtinnen von Jägern kaum. Es waren nicht nomadisierende Jäger, sondern sesshafte Mütterclans, die mit ihren Kulturbeiträgen das Überleben der Gruppe sicherten, lange bevor sie Ackerbau in größerem Umfang betrieben.

Sesshaftigkeit wird unterschätzt und das altsteinzeitliche Nomadentum (Nomadismus) genauso überschätzt wie das Jägertum.

Die Annahme, die Menschen seien erst im Neolithikum sesshaft geworden, dürfte ein Irrtum sein, der auf der ebenso vernunftwidrigen Annahme beruht, alle Menschen hätten in nomadisierenden Jägerclans und natürlich patriarchal gelebt. Nomadisierende Jäger, die erst in der Bronzezeit auftraten waren Außenseiter. Gerda Weiler schrieb: »Ich betrachte die Differenz zwischen den sesshaften Sippen, die um die weibliche Lebensordnung gruppiert sind, und den Junggesellengruppen, die am Rande der Gesellschaft leben und wandern, weil sie nicht integrierbar sind, als Grundphänomen urzeitlicher menschlicher Lebensweise. Diese Trennung kennzeichnet das Leben der Menschen schon im Tier-Mensch-Übergangsfeld, und es lässt sich bis in die Gegenwart nachweisen.« (Weiler ibd.  1994,  S. 274)

»Der Nomadismus ist eine mobile, auf Viehzucht basierende Wirtschafts-Gesellschaftsform von Hirtenvölkern…

Jüngere völkerkundliche und kulturgeographische Forschungen haben nachgewiesen, dass der Hirten-Nomadismus entgegen früheren Ansichten in der Entwicklungsgeschichte einen Seitenzweig des sesshaften Bauerntums darstellt.« (http://de.wikipedia.org/wiki/Nomadismus) Dabei ist zu beachten, dass die frühesten nachweisbaren Vieh-Züchter Indo-Europäer waren, Nomaden in den süd- und zentralrussischen Steppen. ›Zucht‹ setzt das Wissen um die notwendige Paarung weiblicher und männlicher Tiere voraus. Diese Entdeckung wurde erst sehr spät –  vor etwa 6’000 und höchstens 8’000 Jahren – von den Rinderzüchtern gemacht. Mit dieser Beobachtung wurde dem Mann sein Beitrag bei der Entstehung der Nachkommen bewusst. Der Mann, der bisher weit weniger geachtet als die Frau und schon gar nicht kultisch-religiös verehrt wurde, muss durch die Entdeckung seines Zeugungsanteils von einem gewaltigen Gefühl der Überlegenheit, von Aufgeblasenheit und Dominanz überwältigt worden sein, was zur Entwertung der Frau und in die gewalttätige Herrschaft der Väter – das Patriarchat – führte.
»Der abendländisch-christliche Kulturkreis [d.h. das Patriarchat!] ist entscheidend vom Nomadismus geprägt, da alle Religionsstifter der monotheistischen Religionen von Nomadenvölkern abstammen: Judentum, Christentum und Islam nennt man nicht von ungefähr die Wüstenreligionen. Abraham (syrisch-aramäisch Av-ha-am: Vater der Völker), Isaak und Jakob, die Erzväter des Judentums, waren zeit ihres Lebens Nomaden. Auch Mohammed, der Stifter des Islam, lebte seiner Herkunft gemäß, nomadisch.« (http://de.wikipedia.org/wiki/Nomadismus)

Das plötzliche Ende der Jägerei im Neolithikum?

Erstaunlicherweise kann immer wieder ›vom Rückgang‹ oder vom ›Ende der Jagd‹ im Neolithikum gelesen werden, ›die Jagd war nicht mehr der Hauptfleischlieferant‹ oder ›die Jagd hatte nicht mehr den früheren Stellenwert‹. »Nach der neolithischen Revolution war die Jagd für den täglichen Nahrungserwerb nicht länger notwendig«, schreibt Michael Roaf, der die Jagd ›eine königliche Kunst‹ nennt und weiter schwärmt: »Die Wildtiere lebten als inhaltsvolle Symbole weiter und spielten in der religiösen Ikonographie der prähistorischen Zeit eine wichtige Rolle. Mit der Entwicklung des Königtums wurde die kulturelle Bedeutung dieser Tiere von den Herrschern zur Legitimation ihrer Macht genutzt. Das Bild des siegreichen Jägers brachte den König sowohl mit göttlicher Gunst als auch mit diesseitigem Erfolg in Verbindung (Roaf ibd. 1991, S. 154).
Leif Steguweit, Experte für Steinzeitarchäologie in Erlangen, glaubt dagegen, dass die Jagd im Neolithikum weitergeführt wurde; ob er dafür aber Beweise hat, ist fraglich: »Eine Reihe namhafter Archäologen und Kunsthistoriker hat sich seit der Entdeckung vor gut 100 Jahren mit diesen Bildern [die scheinbar eine Jagd mit Pfeil und Bogen darstellen sollen!] beschäftigt. Dem Verdikt der frühen Koryphäen H. Breuil und H. Obermaier ist es zuzuschreiben, dass die Bilder lange Zeit erst alt- und später mittelsteinzeitlich eingestuft wurden. Jagdszenen fügten sich in den Köpfen der Experten eben nicht zur produzierenden Wirtschaftsweise der Jungsteinzeit, da diese als Zeit der Ackerbauern und Viehzüchter galt. Natürlich war die Jagd in der Jungsteinzeit nicht abgeschafft, und auch in einer Reihe von Gräbern der mitteleuropäischen Bandkeramik fand man Feuerstein-Pfeilspitzen als Hinweis auf die Grabbeigabe von Pfeil und Bogen (z.B. Kleinhadersdorf in Österreich oder Vedrovice in Tschechien).« (Leif Steguweit ›Belege für Recurvebogen in der europäischen Jungssteinzeit‹ In ›Reflexbogen Geschichte und Herstellung‹ 2009, S. 13) Die Pfeilspitzen wurden vor allem in Gräbern gefunden, in denen die Toten in der sogenannten Hockerstellung, auf der Seite liegend mit angewinkelten Beinen und Armen bestattet wurden, was bei den frühesten Gräbern in Tschechien der Fall war. Die Toten wurden in dieser an einen Fötus im Mutterleib erinnernden Haltung, die zur Zeit des Glaubens an eine Wiedergeburt aus der Frau und Mutter der matriarchalen Zeit, überall der Fall war, mit Silex-Pfeilen, dem damaligen Symbol für Leben, bestattet. Mit der Patriarchalisierung wurden die Toten auf dem Rücken liegend mit ›Blick zum Gott Himmel begraben. (s. ›Seite an Seite zwei verschiedene Bestattungsarten‹). Weiter schreibt Steguweit: »Persönliche Gegenstände im Grabkontext sind stets ein Zeichen von hohem Stellenwert. Daher können wir davon ausgehen, dass in der ältesten Jungsteinzeit Mitteleuropas (ca. 5’600-5’000) nicht nur das Steinbeil, sondern auch Pfeil und Bogen Prestigeobjekte des Mannes darstellten. Herr Steguweit glaubt, wie viele andere auch, dass in Gräbern gefundene Feuerstein-Pfeilspitzen auf Jagd mit Pfeil und Bogen schließen lassen. Doch das tun sie nicht! (s. ›Der Irrtum mit den Silex-Pfeilspitzen‹)

Die Erfindung des Pfluges

wird von einigen Wissenschaftlern als Grund für die Erfindung des Patriarchats gesehen. So schreibt etwa Ernest Borneman: »Überall auf der Welt wird bis zum heutigen Tag der Hackbau von der Frau verrichtet. Überall auf der Welt wird die Pflugkultur vom Manne betrieben. Es besteht deshalb unter Vorgeschichtsforschern aller Richtungen kaum ein Zweifel darüber, dass der Pflug die Erfindung des Mannes ist und dass die Machtergreifung des Mannes im Neolithikum auf das veränderte ökonomische Gleichgewicht von Mann und Frau zurückzuführen ist.« (Borneman ›Das Patriarchat‹ 1979, S. 115, Hvhb. DW) Borneman geht davon aus, dass die Erfindung des vom Rind gezogenen Pfluges von rinderzüchtenden Männern gemacht wurde.: »Als dann der von Rindern gezogene Pflug eingeführt wurde, ging auch der Ackerbau in die Hände der Männer über. Aus diesem Wechsel in den Beziehungen der beiden Geschlechter zu der Produktionsweise erklärt sich das Aufkommen der Vaterfolge.« (Borneman ibd. S. 116). Die Anthropologin Helen Fisher geht noch weit über diese Vermutung hinaus. Sie schreibt: »Vermutlich gibt es in der menschlichen Geschichte kein zweites Werkzeug, das sich so verheerend auf das Verhältnis von Frau und Mann ausgewirkt oder das Sex- und Liebesverhalten so gründlich umgekrempelt hat wie der Pflug… In den Kulturen, die den Boden mit der Hacke bestellen, wird die Hauptarbeit von den Frauen erledigt; in vielen dieser Gesellschaften haben Frauen auch noch relativ viel Macht. Mit der Einführung des Pfluges jedoch – der weit mehr Kraft erfordert – wurde ein Großteil der Bodenbestellung Männerarbeit… bald nachdem der Pflug zentrales Werkzeug der Bauern geworden war, begannen die Bauern, die Geschlechter mit zweierlei Maß zu messen. Frauen galten nun weniger als Männer… So hatte der Pflugbau für die Frauen allgemeine Unterordnung zur Folge (Helen Fisher ›Anatomie der Liebe‹ 1993, S. 360f, 363f) Dem Pflug wird hier eindeutig ein allzu großer Einfluss auf das Verhältnis der Geschlechter beigemessen. Es ist ein Irrtum, hier einen Bezug zur Erfindung des Patriarchats, der Herrschaft der Väter, anzunehmen. Wäre es der Pflug gewesen, hätte man diese Epoche nicht Patriarchat sondern Pflugzeit oder ähnlich genannt.

Die wichtigste Entdeckung war nicht der Pflug, sondern die Entdeckung des Anteils des Mannes bei der Zeugung

Es war ein weitaus effizienteres Werkzeug als der Pflug, das zur Erfindung des Patriarchats führte, das war die Entdeckung des Anteils des Mannes bei der Zeugung und seines dazu eingesetzten ›Werkzeuges‹, des Penis. Es war die Beobachtung der Rinderzüchter, dass der Bulle für den Fortbestand der Herde, durch die Erzeugung von Jungtieren, unverzichtbar war. Folgerichtig schlossen die Männer daraus auf ihren eigenen Beitrag bei der Zeugung von Nachkommen; bis dahin war der Anteil des Mannes und damit die Vaterschaft unbekannt. Dies war der Urknall der zur Entstehung des Patriarchats führte. Von da an bezeichneten sich Männer, die nach  Herrschaft und macht gierten wie die Pharaonen, als ›Starker Stier‹. (s. ›Die Entdeckung der Vaterschaft‹)

Das Neolithikum ist die Zeit mit den meisten Hinterlassenschaften, die der Forschung die größte Anzahl an verlässlichen Hinweisen bezüglich der Lebensweise der Menschen in der Steinzeit vermitteln.

Und jetzt stellen die Wissenschaftler – wohl doch etwas perplex – fest,
zur Zeit der ›neolithischen Revolution‹, gibt es keine Jagd (mehr).

Sie führen das auf die Erfindung des Pfluges zurück. Aber nicht nur das Jagen soll im Neolithikum aufgegeben worden sein – mindestens wird das behauptet – der Mann muss zu einer völlig neuen Hominidenart  – die von den Anthropologen noch gar nicht entdeckt wurde – mutiert sein. Der Jäger hatte keine Lust mehr am Töten – Jagen und Töten waren out, no go’s. Es passierte noch viel Erstaunlicheres: Es gab während den rund 6’000 bis 10’000 Jahren des Neolithikums keine Jagd und keine Kriege (mehr)! Wie wollen sich das die Wissenschaftler erklären, die die absurde Behauptung aufstellten, Krieg habe es schon-immer gegeben und es seien jagende Männer gewesen, die die Menschheit während 2 Millionen Jahren mit Nahrung versorgten und damit am Leben erhielten?

›Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart‹
(Curt Goetz)


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