Rezensionen:

Angeregt und nachdenklich

Sehr geehrte Frau Wolf, vielen Dank für die elektronische Übermittlung Ihres ersten Ägyptenbuches.
Die Lektüre war äußerst interessant. Ein sehr elegantes Buch.
In jedem Absatz konnte ich mich an Ihrer begeisterten, gut fundierten und belegten  Recherche erfreuen.  Die Lektüre erfordert einigen Mut.
Das sich ergebende Gesamtbild ist erschreckend. Obwohl ich durch die Lektüre von zwei Büchern der Maria Gimbutas von der vermuteten kaukasischen Invasion wußte, ist die genaue Schilderung der Religionsneukonstruktion, der Gewalt, der Lügen erschütternd und im Hinblick auf die gegenwärtigen Gräueltaten an Frauen und Kindern noch schwerwiegender.
Ihr Buch trägt zu einem wesentlich klareren Blick auf die weibliche Geschichte bei. Kann uns gelingen, unsere „prähistorische“ Geschichte vollständig zu erhellen und für unseren hoffentlich noch offenen weiteren Weg zu nutzen?
Mail von A.S. vom 4.1.17

 

Aufklärend und engagiert

Von Dr. Harald Specht am 13. August 2016
Rezension zum Sachbuch: „Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens“ von Doris Wolf
Bereits 1994 war Wolfs Sachbuch „Was war vor den Pharaonen – Die Entdeckung der Urmütter Ägyptens“ erschienen, das 15 Jahre später auch in einer überarbeiteten und erweiterten Fassung im DEWE Verlag Zürich unter dem Titel „Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens“ zurecht eine Renaissance erlebte. Reiseerlebnisse und Arbeiten über die prähistorischen Muttergottheiten im Nahen Osten (z.B. M. Stones „When God Was a Woman“) führten die Autorin zu eigenen intensiven Untersuchungen über die frühen Anfänge der Nilkultur und die Ursprünge der Frauenrolle in einer genuin weiblichen Kulturphase. Als Resultat jahrzehntelanger Forschungen legt die Autorin mit ihrem Buch eine tiefgründige Analyse der ägyptischen Geschichte und Gesellschaftsstruktur vor, die vor allem den Übergang zu den sogenannten „Hochkulturen“ und speziell den „Pharaonenreichen“ Altägyptens markiert. Das im Untertitel bescheiden als „eine Kriminalgeschichte“ charakterisierte Werk ist aber mehr als ein historischer Abriss und oft ganz anders, als man es von vielen anderen Ägyptenbüchern, Pyramidenbeschreibungen oder prachtvoll bunten Fotobänden der klassischen Ägyptologie kennt. Es ist auch die detaillierte Abrechnung mit dem so oft gepriesenen zivilisatorischen Aufschwung, der verfälschend als „männliche Kulturleistung“ von der patriarchal geprägten Wissenschaft und Theologie vereinnahmt wurde und bis heute auch von zahlreichen Experten so beschrieben wird. Wolfs historischer „Kriminalbericht“ verdeutlicht daher auch detailreich, wie es zur Unterdrückung des Matriarchats kam, was Gewalt und menschenfeindliche Theologie bewirkten und wie bis heute tradierte Mythen die historisch wahren Sachverhalte beschönigen. Wolfs Buch ist daher in erster Linie ein beeindruckendes Plädoyer für die Anerkennung „weiblichen Wirkens, weiblicher Politik, weiblicher Wissenschaft, weiblicher Spiritualität, Religion und Kunst“ (Klappentext), stellenweise im Stil einer erfrischend offensiven Argumentation gegen die einseitigen Darstellungen der patriarchal verengten Geschichtsschreibung. Dennoch ist Wolfs Darstellung nicht etwa ein Rundumschlag im Stile des modernen Pseudofeminismus, sondern umfassende Literaturrecherche, exakte Analyse und ergebnisreiche Zusammenführung zahlreicher Einzelfakten zu schlüssigen Thesen. Dass das Resultat eingefleischten Nur-Ägyptologen nicht immer gefällt, zeigen die teils fragwürdigen Kritiken einiger Experten (vgl. z.B.: öffentliche Diskussion mit Thomas Schneider, Weltwoche 1994)*. Ein ähnliches Schicksal traf aber auch andere prominente Ägyptologie-Außenseiter und Autodidakten wie etwa R. Bauval (Orion-Korrelations-Theorie), den Geologen J. A. West (Erosions-Hypothese) oder R. Gantenbrink (Pyramidenschächte). Derartige Kritik sollte die Autorin also nicht stören, ist doch ihr Buch dadurch auch ein Beitrag gegen Wissenschafts- und Autoritätsgläubigkeit sowie ein Plädoyer für die Redlichkeit und die Unbefangenheit der Forschung.
In 10 Kapiteln untersucht Wolf umfassend und sachkundig den Werdegang von der matriarchalen Kultur der Alten Welt über die Eliminierung der Frau aus der Geschichtsschreibung und Verklärung der ägyptischen Geschichte hin zur vollkommen männlich dominierten modernen Gesellschaft und deren Historienschreibung. Dabei gelingt es der Verfasserin meisterhaft, aus archäologischen Einzelbefunden und ungezählten Fakten ein komplexes Bild der Gesellschaftsentwicklung aufzuzeigen und immer wieder auch wichtige zivilisatorische Fragen zu verallgemeinern. Dies betrifft etwa die Themen von Krieg und Frieden, die Unterdrückung in frühen Sklavenhaltergesellschaften oder die destruktive Rolle von Priestertum und Theologie. Wolfs Buch ist deshalb neben dem Sachbuch mit seinen fachlichen Aspekten gleichermaßen ein Ausweis gegen die Menschenfeindlichkeit der antagonistischen Klassengesellschaft. Engagiert in der Formulierung und mutig in der Wort-wahl sind Wolfs Schlussfolgerungen daher immer auch von persönlicher Betroffenheit und einem klaren humanistischen Standpunkt geprägt. Gegenüber vielen Sach- und Fachbüchern des Mainstreams wirken Sprache und Klarheit der Aussagen geradezu erfrischend. Wolfs Feststellungen sind eindeutig formuliert, geradlinig in ihrer Absicht und konsequent bis ins Detail. Kompromisslos daher auch ihre Schlussfolgerungen.
Eine ihrer wichtigsten Ergebnisse betrifft die Epoche vor den Pharaonenreichen. Eindeutig identifiziert sie die indigenen Ägypter als Afrikaner, deren Mutterland durch Einwanderer und vor allem Eroberer zu jenem Reich der patriarchalen Machtstrukturen und Pharaonendynastien wurde, deren Geschichte heute fälschlich unter den Begriffen Zivilisation und Hochkultur subsummiert werden. Besonders brisant ist hierbei die immer wieder diskutierte Frage, ob sich diese „Hochkultur“ plötzlich und unvermittelt ohne äußere Einflüsse im Niltal entwickelte (These der Isolationisten) oder Menschen aus der zentralasiatischen Steppe des Ostens durch Handel, friedliche Infiltration oder vor allem durch Eroberung und Unterdrückung diesen auffälligen Kulturwandel hervorriefen. Wolf Ergebnisse zu dieser Frage sind eindeutig. Ohne den spannenden Exkurs ihres Buches hier auszubreiten und die Resultate vorwegzunehmen, sei der Leser hier auf eine besonders anregende Lektüre eingestimmt. Mittlerweile hat sich auch die klassische Fachelite dazu durchringen können, einer „engen Vernetzung Altägyptens“ mit Nachbarkulturen zuzustimmen, wodurch das „früher verbreitete isolationistische Modell“ mehr und mehr obsolet wurde. Fakten dafür bringt Wolf zuhauf, wie allein die überzeugenden Beispiele zum Sachverhalt „Aratta“ belegen. (So gleicht ein Teil der in Stein geschnittenen Gebrauchs- und Kunstge-genstände, die im Nilland ausgegraben wurden, in Fertigungstechnik und Dekor iranischen Funden, obwohl die Steinschneidekunst in Ägypten zu dieser Zeit nicht bekannt gewesen sein dürfte.)
Besonders interessant sind dabei auch zahlreiche etymologische Beispiele (z.B. für Osiris, Ari, Nut oder Chef), die uns Erklärungen sowohl für verhängnisvolle Falschinterpretationen als auch für das Verständnis der wirklichen Zusammenhänge geben können. Neben den naturgemäßen Auswirkungen der Sprachentwicklung (wie etwa des Lambdazismus = L-R-Wandel) sorgten aber auch immer Expertendeutungen, bewusste Uminterpretationen oder schlicht Missverständnisse für philologisch-linguistische Fehldeutungen.
Wie es zum Umbruch in Ägypten kam, welche Rolle die Wirtschaftsform (Sammler, Jäger, Viehzüchter) und das Verhältnis von Mann und Frau sowie die Religion dabei spielten, wird in den folgenden Kapiteln eingehend untersucht. Die Auswirkungen des rassistischen Klassensystems, der religiösen Doktrin des göttlichen Königtums sowie der Versklavung und Militärgewalt werden dabei ausführlich behandelt. Zahlreiche Abbildungen unterstützen die Argumentationen der Autorin dabei. (Dass einzelne Bilddeutungen durch den Leser nicht immer in gleichem Maße nachvollziehbar sind, liegt vermutlich einerseits am Zustand der oft prähistorischen Malereien und andererseits an fehlendem Kontext oder mangelnder Sachkenntnis des Lesers.)
Die zweite Hälfte des Buches (etwa ab Kapitel 6) ist vor allem der Herausbildung der Pharaonenherrschaft und deren Kampf gegen die Reste matriarchaler Kultur vorbehalten. Ausführlich untersucht Wolf hier die drastischen Folgen der patriarchalen Herrschaft für die Frauen in ihren gesellschaftlichen Positionen sowie die Auswirkungen des Patriarchats auf Ehe und Nachkommenschaft (so etwa auf die Zurückdrängung der Königinnen-Rolle oder die Zunahme der grausamen Sati-Morde).
Der Kampf gegen die Religion der Großen Göttin als Prozess der Mythenbildung bis hin zur Herausbildung des Christentums und dessen schändlicher Verfolgung der Frau (Beispiel Hexenverbrennung) sowie ein Kapitel über die Rolle der religiösen Mythen im Zuge der patriarchalen Machtnahme schließen Wolfs interessante Betrachtungen über den Kampf gegen die Weisheit der matriarchalen Urkultur ab.
Ein Anhang samt Rückbetrachtung zur Rezeption des Wolfschen Forschungsgegenstandes, ausführlichem Register (Verzeichnis der Abkürzungen sowie Literatur-und Quellenliste) und Zeittafel runden das informative Werk aus dem DEWE Verlag ab, das jedem zu empfehlen ist, der sich für Archäologie, Geschichte, Religionsphilosophie, Soziologie und Ethnologie interessiert und den „Rückgriff auf den Matriarchatsbegriff“ nicht als ungeeignetes Mittel „für die Erforschung von sozialen Systemen“ (Wikipedia) ablehnt.
H.S. 8/2016

(Anmerkung des DEWE Verlages: Da das Buch nicht durch Amazon vertrieben wird, ist es bei Amazon: ›Derzeit nicht verfügbar…Es ist jedoch zu bestellen bei: doriswolfatdewe-verlagdotcom)

 

5,0 von 5 Sternen
Autonome Geschichtsschreibung ohne Maulkorb

Von Rapunzel am 28. August 2016

Ihre Position außerhalb der etablierten Geschichtswissenschaften versetzt Doris Wolf in die Lage, den bei Spezialisten häufig vorkommenden Tunnelblick auf ihr begrenztes Fachgebiet zu vermeiden und stattdessen vielfältige Forschungsergebnisse unterschiedlichster Disziplinen miteinander zu kombinieren und interessante wie neuartige Hypothesen daraus abzuleiten. Als unabhängige Querdenkerin hält sie sich nicht an vorgegebene Denk- und Interpretationsverbote wie beispielsweise die jahrzehntelange „verordnete“ Gimbutas-Ächtung, wobei ja neuere und neueste Forschungsergebnisse in weiten Teilen Gimbutas‘ Theorien wieder stützen.
Nebenbei deckt Doris Wolf in ihrem Ägypten-Buch Vorgehensweisen und Machenschaften der hierarchisch strukturierten und interessengebunden agierenden Geschichtswissenschaften an konkreten Beispielen auf. Ihre autonom gewonnenen und sehr gut nachvollziehbar dargestellten Schlussfolgerungen im Bezug auf das Leben im Ägypten vor den Pharaonen bereichern – auch bei unterschiedlichen Positionen in Detailfragen- auf jeden Fall die Palette der Diskussionsansätze und liefern mögliche Erklärungen zu bislang offenen Fragestellungen. Letztere sollten Einzug halten in populärwissenschaftliche Fernsehsendungen zum Thema sowie in den Geschichtsunterricht.

5,0 von 5 Sternen
Spannend wie ein Krimi

Vonkogam 27. August 2016

Ich hatte dieses Buch schon früher (vor Angebot bei Amazon) bestellt. Der Inhalt ist, obwohl nach Durchstudieren des Gilgamesch Epos die Rolle der Frau als Macht- und Kulturfaktor nicht ganz neu rüberkommt, in seinem Detailreichtum mehr als nützlich. Gerade jetzt, wo die Spannungen zwischen den Geschlechtern durch Ideologie und Religionen immer weiter verstärkt werden, kann ein Blick in die Vergangenheit notwendig werden. Für jeden, der politischen Feminismus auf der einen und fundamentalen Islam distanziert betrachtet, ein wichtiges Buch

5,0 von 5 Sternen
Geschichte wird wieder vom Kopf auf die Füße gestellt

Von Gisela Weber am 26. August 2016

Wie schon die Vor-RezensentInnen, möchte ich mich auch der positiven Bewertung des Buches „Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens“, anschließen.
Es wird eine zwingend-erforderliche Äquivalenz zur herkömmlichen patriarchalen Geschichtsschreibung hergestellt, die für mich von existenzieller Bedeutung ist im Hinblick auf die derzeitigen weltweiten Negativ-Auswirkungen patriarchaler Direktiven.
Als Laie habe ich Geschichte einerseits, im Wesentlichen, als Blutspur von Kriegen und Eroberungen und andererseits, als Demonstration patriarchaler Gigantomanie erfahren und eine regelrechte Aversion gegen Geschichte entwickelt. Das Buch von Doris Wolf hingegen bedeutet eine wahre Erlösung aus den Zwängen patriarchaler Geschichtstheorien und Geschichtsschreibung, weil Doris Wolf nach Urkulturen forscht und nicht nach Eroberungskulturen.
Das heißt, sie stellt Geschichte wieder vom Kopf auf die Füße. Denn Eroberungen konnten/können nur stattfinden, wenn es bereits vorhandene Kulturen gab/gibt.
Mit akribischer und wissenschaftlicher Genauigkeit wird die Patriarchal-Historie aufgearbeitet, mit einer Vielzahl von Beweisen, Quellen und Abbildungen archäologischer Befunde korrigiert und Geschichte wird auch, selbst einem Laien, verständlich und zugänglich gemacht.
Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen und meiner Meinung nach, gehört ein solches Buch in den Schulunterricht und sollte Gegenstand historischer Bildung sein.

Da ich ansonsten Amazon-Kundin bin möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Buch erhältlich ist unter:
doriswolfatdewe-verlagdotcom

5,0 von 5 Sternen
„Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriachalen Urkultur Ägyptens“ von Doris Wolf, DEWE Verlag. Von Gudrun Sahlender-Wulf am 21. August 2016

Auf dieses Buch habe ich lange gewartet – es ist überfällig, sich mit diesem, im wahrsten Sinne des Wortes „not – wendigen“ Thema zu befassen.
Es ist zu offensichtlich, dass wir nun im (hoffentlich) auslaufenden Patriachat leben. HJ Maaz schrieb „Die narzistische Gesellschaft“, vor ihm sprachen Alfred Adler von der neurotischen – und Fritz Riemann sogar von der schizoiden Gesellschaft. An den Börsen zocken Machthaber ohne jegliches Verantwortungsgefühl und ohne persönliche Konsequenzen zu übernehmen. Früher gab es noch ein Verursacherprinzip –
Und in der Politik werden wieder die Kriegstrommeln gerührt.
Von „Zehnjährige aller Altersstufen“ hatte Max Frisch gesprochen.
Ich bin 75 Jahre alt, KInder- und JugendlichenPsychotherapeutin – die Not ist so gross, wie die langen Wartezeiten zeigen. Man kann überhaupt nicht mehr da gegenan therapieren – ein Paradigmenwechsel steht an.
Angst wird wieder geschürt – und Menschen, die Angst haben, sind leicht zu manipulieren, ist das gewollt ? Es tobt ein „child-care-war“ in der heftigen Diskussion um die Rolle der Mütter und Väter. Viel Geld ist plötzlich da für die gesetzlich verordnete Krippenerziehung der unter Dreijährigen. Arno Gruen sieht in seinem letztem Buch „Wider den Terrorismus“ als einzige Möglichkeit die Stärkung der frühen Bindung:
„Nur so können demokratische Gesellschaften Bestand haben: indem sie die wahren Bedürfnisse von Menschen erkennen und ernst nehmen, indem sie Kindern eine wahre Kindheit ermöglichen, die sich an eigenen empathischen Wahrnehmungen und Bedürfnissen orientiert. Das ist die Rettung für die Menschheit. Die Zeit drängt.“
Um nach vorne zu gucken, müssen wir erst einmal den Blick zurück wenden, zu unseren Wurzeln, um gemeinsam mit echten, beziehungsfähigen Männern eine neue Kultur zu entwickeln. Hans-Joachim Maaz hat dazu gerade eine Stiftung gegründet mit dem schönen Titel „Beziehungskultur“
Es gibt viel zu tun und zu entdecken – und es macht Freude!
Gudrun Sahlender – Wulf, Ki-Ju-Psychotherapeutin in Oldenburg

»Ihr Buch ist eine Offenbarung , eine geballte Ladung Wahrheit über den unsäglichen Schmerz aller Frauen der Welt und auch der Großen Mutter, der Natur, deren Kapital die Männer noch heute reich macht und zu wenige dankbar wie respektvoll damit umgehen.
Ihr Buch ist eine mutige Arbeit, die klare Wahrheit vermittelt und das Puzzle zusammensetzt wie solche Gewalt überhaupt auf der Welt geschehen konnte. Dennoch ist es ein Pionierposten die Frauenwahrheiten und Frauenheilung zu veröffentlichen und die schreckliche Wahrheit dahinter, ohne in Männerhass umzuschwenken. Denn auch der Mann wurde von den Priestern manipuliert. Seine Rolle war natürlich sicherer. Aber auch er hatte Zwänge und durfte er aufrichtig lieben?
Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit und werde Ihr Buch weitergeben, um dazu beizutragen, dass die Wahrheit sich offenbart. Möge die Große Mutter Sie segnen und schützen in Ihrem Wirken in der Welt. Alles in Liebe« Marla Faun 28.4.2017

5,0 von 5 Sternen
Die Urgeschichte erhellt das Heute

Von Amazon Kunde am 15. August 2016

Doris Wolfs Buch « Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens» ist unbedingt lesenswert.
Ich als Laie bin froh, eine andere Geschichte lesen zu dürfen, als diejenigen, welche ich in der Schule vorgesetzt bekommen und als wahr geglaubt habe. Das Buch hat mir die Augen geöffnet und mir erlaubt, auch die heutige Welt mit wachen Blick als das zu sehen, was sie immer noch ist: eine patriarchale Welt, in der patriarchale Männer (und Frauen) das Sagen haben – nichts gelernt in den letzten paar tausend Jahren.
Darum ist das Buch so wertvoll: es zeigt eine Gesellschaft, welche einst anders war, fähig in Frieden miteinander zu leben. Das gibt Hoffnung, dass es auch heute anders sein könnte.
Das Buch ist aber kein Märchen. Es ist bestens recherchiert und dokumentiert und tief fundiert. Sehr dichte Sprache, jeder Satz enthält Information. Die Bilder helfen zum Verständnis, und wenn man bereit ist, richtig hinzuschauen, ergeben sich plötzlich andere Erkenntnisse und andere Blickwinkel.
Es hat Spass gemacht das Buch zu lesen. Nicht der Inhalt – der ist tiefernst und oft nur in kleinen Happen verdaubar. Nein, Spass gemacht, weil es auch für Laien gut verständlich geschrieben und absolut fesselnd zu lesen ist.
Das Buch ist ein Muss. Zudem ist es in ganz Europa erhältlich unter doriswolfatdewe-verlagdotcom. Es kostet 25 Fr./Euro inkl. Porto und Verpackung. doriswolfatdewe-verlagdotcom  (doriswolfatdewe-verlagdotcom)  . Es kostet 25 Fr./Euro inkl. Porto und Verpackung.

Rezension von Thomas Schroedter
Kulturwissenschaftliche Fakultät der Universität Paderborn

Doris Wolf und die alten Ägypter

Radio Paderborn 04.01.10, 16:13 Uhr.

http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=31147

Das Script zum herunterladen:

Schon 1994 räumte Doris Wolf in einem Buch mit dem Mythos auf, unsere neuzeitliche ›Hochkultur‹ sei durch die Vorherrschaft des Patriarchats erst möglich geworden. In ihrem Werk stößt Doris Wolf die heroisierten Ägyptischen Dynastien von ihrem Sockel und wirft einen frischen Blick auf die gar nicht so isolationistische Geschichte Ägyptens. In dieser Besprechung ihres neuen Buches ›Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens‹ werden ihre Forschungsergebnisse vorgestellt, wie die patriarchale Ignoranz der etablierten Forschergemeinde vielerlei Funden gegenüber.

Hallo die Buchvorstellung für den Dezember 2009 führt uns nach Ägypten. In eine Zeit als die Pharaonen die Macht übernahmen. Es ist keine Belletristik die wir heute vorstellen obwohl es zum Teil schauriger als ein Krimi ist und blutiger als mancher Kriegsroman. Doris Wolf heißt die Autorin und Thomas Schroedter hat ihr Buch ›Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens‹ für Sie gelesen.

Seit Verhaltensforscher wie Konrad Lorenz der menschlichen Natur eine angeborene Aggressivität anhefteten und Genforscher diese im Erbgut des Homo Sapiens ausfindig machen wollen, scheint klar: Der Mensch ist dem Mensch ein Wolf. Darüber hinaus hält sich immer noch das Bild des keulenschwingenden Urmenschen in den Köpfen vieler, obwohl dies Bild dankenswerter Weise aus den Kinder- und Jugendbüchern seit den 90ern verschwunden ist. Der griechische Philosoph Herakilit von Ephesus der im fünften vorchristlichen Jahrhundert den Krieg zum Vater aller Dinge erklärte unterstrich dabei vielleicht ungewollt die Verkettung von Patriarchat und Krieg.

Ein Bild hält sich bis heute hartnäckig in Wissenschaft und Alltagsverständnis: Erst das Patriarchat sei in der Lage gewesen, sogenannte Hochkulturen zu schaffen. Die Menschen wären vielleicht ohne Krieg und Steuern ausgekommen, aber dafür hätten sie auch auf alle Annehmlichkeiten der Zivilisation verzichten müssen. Doris Wolf hat bereits mit ihrem Buch ›Was war vor den Pharaonen – Die Entdeckung der Urmütter Ägyptens‹ mit diesem Mythos 1994 aufgeräumt. Der Aufschrei der Ägyptologen, die sich in der Regel mit dieser Zeit überhaupt nicht beschäftigen, war groß. Dies lag wohl daran, dass der Angriff auf diesen Mythos ihr Geschichtsbild ins Wanken brachte, aber wohl auch an der Tatsache, dass Doris Wolf nicht über einen formalen Abschluss als Ägyptologin verfügt.

Nun hat die Autorin nachgelegt. ›Der Kampf gegen die Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens‹. Dies ist nicht nur eine überarbeitete und erweiterte Neuauflage ihrer früheren Forschungsarbeit, sondern auch eine gekonnte Abrechnung mit ihren Kritikern. Auf über 300 Seiten werden Forschungsergebnisse lesbar präsentiert und durch reichhaltig Illustrationen veranschaulicht. Dabei rücken zum Beispiel die Frauen als Heilkundige, als Schreiberin oder Künstlerin in den Mittelpunkt. Die Jagd als Macho-Pläsier und die Feldzüge und Massaker der Eroberer, die nicht nur ungeheure Menschenopfer forderten, sondern ziemlich erfolgreich die vorangegangenen Kulturen ausradierten, sind die andere Seite dieses Blickwinkels auf die Ursprünge auch unserer Kultur.

Die Urgeschichte Ägyptens wird insgesamt von dem größten Teil der Ägyptologen vernachlässigt, was Doris Wolf auf die Fixierung der von Männern dominierten Forschung auf die patriarchalen Gesellschaften zurückführt. An einem Mangel an Funden kann es – trotz der Zerstörungswut der patriarchalen Herrscher – auf keinen Fall liegen. Allerdings spielen die schriftlichen Zeugnisse bei dieser Forschung eine wesentliche Rolle. Unsere auf der buchhalterischen Schrift Mesepotamiens basierende Schrift, hat zu den Symbolen früherer Zeugnisse, die Marija Gimbutas seit Mitte der 70er Jahre zu entschlüsseln sucht, keine Beziehung. Diese fehlende Beziehung macht es den Forschenden leicht, solche Kulturgüter zu ignorieren. Ein wesentlicher Teil der Funde, die aus den 3000 Jahren vor den Dynastien der Pharaonen liegen und die etwa um 3100 vor unserer Zeitrechnung begann, sind Frauenfiguren aus verschiedensten steinernen Materialien. Doris Wolfs Darstellung wie sich die männliche Forschungsgemeinde darum herumwindet, dass es sich bei diesen Figuren um verehrungswürdige Symbole handelt, scheint ihr in der These patriarchaler Ignoranz recht zu geben. Es gehört zu den amüsantesten Passagen des Buches, wie sie renommierte Forscher zitiert, die aus diesen Figuren Tänzerinnen, Kinderspielzeug, oder gar sexuelle Gespielinnen für die toten Männer machen. Sicherlich entbehrt ihr Umkehrschluss, dass es sich bei der figürlichen Darstellung des Herrn Jesus auf Särgen für Forscherinnen in 5000 Jahren um ein Sexualobjekt für die beerdigten Damen handeln würde, nicht einer unwissenschaftlichen Ironie. Angesichts der angeführten Interpretationsversuche der Ägyptologen, drängt sich allerdings eine solche Sichtweise geradezu auf. Ob die Figuren wirklich Göttinen darstellen, ist dabei nebensächlich. In dieser Interpretation folgt sie den bekanntesten Forscherinnen. Auch wenn es möglich ist, dass das Konstrukt Gott/Göttin erst in einer späteren historischen Epoche geschaffen wurde, deuten diese Figurbeigaben auch in der Häufigkeit, in der sie gefunden wurden, eindeutig darauf hin, dass Frauen insbesondere als Mutter und Ahnin verehrt wurden.

Zu den Kritikpunkten an der früheren Forschungsarbeit von Doris Wolf gehört ihr Nachweis, dass die ägyptische ›frühe Hochkultur‹ kein isoliertes Ergebnis regionaler Entwicklung entlang des Nils war. Bereits für die Zeit vor der Pharaonenherrschaft sind mittlerweile vielfältige Beziehungen vor allem nach Nordosten nachgewiesen. Im Osten des goldenen Halbmonds, der von der syrischen Mittelmeerküste bis hin an die Mündung des Tigris reicht, erstreckt sich das südwestiranische Hochplateau. Dort stießen Archäologen nach einer Überschwemmung im Jahre 2000 auf die Reste einer Stadt aus dem 3. vorchristlichen Jahrtausend. Die Funde dort bestätigen Wolfs Sichtweise. Heute gehen die Forscherinnen und Forscher davon aus, dass es sich bei den Funden der Grabungen, die bis heute nicht abgeschlossen sind, um die mythische Stadt Aratta handelt. Von dort aus gelangten Produkte bis nach Ägypten. Davon zeugen viele Steinarbeiten für die in Ägypten zu dieser Zeit keine Werkstätten nachgewiesen werden können. »Die Steinschneidekunst war in Ägypten in dieser frühen Zeit noch nicht bekannt.« (S.46) Das Geschirr, die Vasen und ähnliche Objekte die in großer Zahl entlang des Nils gefunden wurden, gleichen in der Fertigungstechnik, genau wie bei den dargestellten Motiven den iranischen Funden und sind ebenso als ›Kunst aus Aratta‹ anzusehen. Dennoch bezieht die vergleichende Urgeschichtsforschung Vorderasiens Ägypten bis heute kaum in ihre Untersuchungen ein. Auch der Ägyptologe Thomas Schneider bezichtigte die Forscherin in den Neunzigern der Scharlatanerie, um ihr 10 Jahre später zumindest in einem Punkte zuzustimmen. So resümiert Thomas Schneider 2004: »Die Wahrnehmung einer engen Vernetzung Altägyptens mit den benachbarten Kulturen Südwestasiens, Nordostafrikas und der Ägäis löst seit einiger Zeit das früher verbreitete isolationistische Modell ab, wonach die ägyptische Zivilisation im Wesentlichen eine nach außen abgeschirmte kulturelle Entwicklung durchlaufen hätte.«

Doch das ist nur ein Punkt unter vielen, bei denen Doris Wolf sich mit der etablierten Ägyptologie anlegt. Die meisten von uns haben ja in der Schule gelernt, wie erhaben die Pharaonen waren und von welch unerschöpflichen Wert ihre Kunstwerke sind. Seit einigen Jahren weisen Forscherinnen und Forscher darauf hin, dass zumindest die Sphinx, aber auch die sogenannte Cheopspyramide aus einer Zeit vor den ersten Pharaonen stammen. Wie ignorant die bisherigen Forschungen gegenüber den Kulturen waren, die nicht zu den Pharao Kulturen gehörten macht die Autorin deutlich an der Rettungsaktion für die Tempel von Abu Simbel. Bei der Flutung des Nasser Sees hinter dem neuen Assuan-Staudamm wären die Tempel unter den aufgestauten Fluten begraben worden. Mit erheblichem finanziellen Aufwand wurden zwei Tempel zersägt und an den Ufern des Nasser Sees wieder aufgebaut. Die nubischen Kulturgüter, die heute unter dem See verrotten sind demgegenüber nicht einmal erfasst worden.

Einmal kommen im geschichtlichen Alltagsbewusstsein von uns christlich Erzogenen die Pharaonen doch schlecht weg. Als sie nämlich Moses und seine Anhänger verfolgen lassen, um sie zu töten. Dass aber die Pharaonenherrschaft von Beginn der Invasion Ägyptens, bis zur Herrschaft der Griechen im vierten vorchristlichen Jahrhundert geprägt war von Feldzügen, Sklaverei und Massenmord, weist Doris Wolf in ihrer Arbeit detailreich und durch viele Quellen nach. Dünner ist die Quellenlage bei der Beweisführung, dass die matriarchale Gesellschaft, die vor der Eroberung die Nillandschaft geprägt hat, in der sozialromantischen Form stattgefunden hat, wie sie im Buch beschrieben wird. Denn ob zum Beispiel die Königinnen, die den Übergang zum harten Patriarchat in der ersten Dynastie (also so um 3000 vor unserer Zeitrechnung) so viel netter zu ihrem Volk waren sei einmal dahingestellt. Allerdings ist ihr zuzustimmen, wenn sie sagt. Dass »der Übergang von der urgeschichtlichen in die geschichtliche Zeit ein ›kultureller Fortschritt‹ gewesen sei, wie einige Leute beteuern, tönt wie blanker Hohn angesichts der Barbarei der vergotteten Tyrannen. Jene Wissenschaftler, die diese Neuerungen unkritisch und idealisierend als »zivilisatorische Evolution« , nicht aber die damit verbundene Zerstörung der alten Kultur und des egalitären sozialen Gefüges sehen wollen, hüten und verteidigen diesen »Fortschritt« eifersüchtig als ›äyptische‹ Errungenschaft. Nur durch das Verharmlosen der störenden Beweise der brutalen Gewaltherrschaft ist es möglich , das so populäre, aber gefälschte Bild der heilen Welt des pharaonischen Ägyptens aufrechtzuerhalten. (S.177)

In der populärwissenschaftlichen Literatur Europas hat eine solch kritische Sichtweise von daher wenig Platz. »Im Jahre 2007 veröffentlichte der baltische Ägyptologe Sergei Stadnikow seine Arbeit über ›die Bedeutung des Alten Orients für deutsches Denken – Skizzen aus dem Zeitraum 1871 – 1945‹. Durch den Verweis auf diese Quelle macht die Autorin deutlich, dass es sich bei ihrer Arbeit nicht nur um ein Zurechtrücken patriarchaler Geschichtsmythen handelt, sondern, dass die Inhalte dieser Geschichtsmythen bis in die jüngste Vergangenheit und – ich denke – bis heute dazu dienen, die kulturelle Überlegenheit des Patriarchats in den Köpfen festzuschreiben.

Befremdend wirkt auch, wie die Morde an den Frauen der verstorbenen Pharaonen von den Ägyptologen entweder verschwiegen, oder verharmlost werden. Oder sie werden wie von Joseph Campbell als Ergebnisses eines ›altehrwürdigen Brauches des Menschenopfers‹ bezeichnet. Das auch das Entfernen der Klitoris als Unterwerfung der Frau unter die Männerherrschaft in der Tradition der indogermanischen Eroberer steht, wie die Ermordung der Witwe wundert nicht, wenn die Leserin oder der Leser auf den hinteren Seiten des Buches angelangt ist. Ebenso akribisch wie mit zunehmender Wut beschreibt Doris Wolf diese Vorgänge. Das bei einer solch arbeitsaufwendigen Untersuchung angesichts der Verdrehungen von eindeutig zu interpretierenden Funden (zum Beispiel Skelette von gefesselten und ermordeten Kindern) Verleugnungen, der Forscherin in ihren Ausführungen eine kühle Distanziertheit fehlt, ist nicht nur erklärlich, sondern macht den Stil des Buches geradezu sympathisch und doppelt lesenswert.

Lediglich in den letzten Kapiteln, in denen es um die Wurzeln des Christentums geht, nimmt die Polemik gegenüber den Fakten ein wenig überhand.

Bemerkenswert ist an dem Buch von Doris Wolf, dass sie den Übergang zum Patriarchat als eine Entwicklung der Gesellschaft beschreibt, die auf verschiedenen Interessen unterschiedlicher Akteure und Akteurinnen basiert. Während einer der Schüler Wilhelm Reichs, der Geograph James DeMeo die Verwüstung großer fruchtbarer Gebiete, als wesentlichen Grund für die Durchsetzung des aggressiven Patriarchats nennt, macht Wolf die Eroberungszüge der Indogermanen, die im Kaukasus die Fortschritte in der Metallurgie und die Domestizierung des Pferdes zum kriegstauglichen Zug und Reittier miteinander verbunden hatten, zum Ausgangspunkt dieser Entwicklung. Die Thesen von Doris Wolf werden sicherlich weiter die Diskussion bei Historikerinnen und Historikern herausfordern. Die Auseinandersetzung mit der ›Saharasias These‹, die die Veränderung der Sahara, der arabischen Halbinsel und Teile Asiens zu Wüsten, zum Ausgangspunkt der Entwicklung des Patriarchats in Ägypten macht, sollte ebenso in die Diskussion einfließen. Angesichts einer Verquickung von Macht und Klimadebatte in der derzeitigen Diskussion, kann eine solche ›historische Debatte‹ auch für die aktuellen Auseinandersetzungen fruchtbar gemacht werden.

›Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens‹
Erschienen im DEWE Verlag: Bestellen bei: neuesbuchatdewe-verlagdotcom

Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht. 14.12.2009/19:24

Rufus Camphausen
Village Views:

A digital primate views the world – from a tiny hamlet on Crete

Saturday, October 31, 2009

Let’s hope you read German …

… so I can recommend this new and amazing book:

›Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens‹
DEWE Verlag, Zurich, 2009.  350 pages, illustrated

Swiss author Doris Wolf has all the details about how the patriarchy replaced the matriarchy … not only in Egypt but more or less everywhere.

Here’s my translation of the title: The Fight against Wisdom and Might of Egypts Primary, Matriarchal Culture – A Criminal History
In this second book by the author, Doris Wolf succeeds in dismantling the myth so many other Egyptologists proclaim; namely that ancient Egypt was a highly developed culture. Rather, her study shows that this so-called culture was not so very different from its contemporaries and neighbors.
All of these, including Egypt, were aggressive agents of change, a change that destroyed matriarchy and its religions focused on a female deity – the Goddess in Her many guises – and helped establish patriarchy.
In describing and showing us this process, the author also makes evident what we all should know about these two forms of social cohesion. In matriarchy, a given society is centered on one or more female deities, and it is guided rather than ruled by the archetype of the wise old woman. In patriarchy, a society is not guided but ruled by the local alpha-males with the pathological need to dominate all others: men, women, animals – the whole of nature.
Note:
These are not the author’s words but mine – Mrs. Wolf is much more detailed and discriminating in her more than 300 pages of most interesting text. Although her focus is on ancient Egypt, it is delightful to see her connect ancient facts with the present situation of the world we all live in.

The book can be ordered from this website: Dewe Verlag

For you by Rufucius on Saturday, October 31, 2009 Labels: aryan invasion, books, Doris Wolf, Egypt, gender studies, german, goddess, matriarchy, patriarchy, women

Rufus Camphausen verstarb leider im Mai 2013 an einem Herzinfarkt. Sad, sad, sad!


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