›Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens‹ 2009

Der Kampf gegen Weisheit und Macht der matriarchalen Urkultur Ägyptens

ISBN 978-3-9523557-0-1

350 Seiten/60 Bilder

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  Zu meiner früheren Arbeit als Psychologin in der Schweiz: www.doriswolf.ch

Ich habe KEINE Selbsthilfebücher und Ratgeber zur Bewältigung seelischer Probleme geschrieben
und bin nicht zu verwechseln mit der Psychologin Dr. Doris Wolf in Deutschland

 

PROLOG

DER KAMPF GEGEN WEISHEIT UND MACHT DER MATRIARCHALEN URKULTUR ÄGYPTENS

Altertumswissenschaftler, Klerikale und Historiker waren äußerst beunruhigt, als Frauen in den 1970er-Jahren begannen, ihre eigene Geschichte zu recherchieren und mit wissenschaftlicher Akribie und weiblichem Fleiß die Zeit vor den Hochkulturen zu erforschen. Der Grund: Es handelt sich dabei um ein Politikum von höchster Brisanz, denn das Resultat dieser Studien lehrt uns, dass tatsächlich einmal andere Formen des Zusammenlebens existierten und es eine Zeit gab, in der die Menschen ohne Krieg, ohne Gewalt, ohne Be-herr-scher, ohne Unterdrückung und ohne Ausbeutung miteinander lebten: in der Zeit des Matriarchats. Darüber wurde bis dahin wenig geforscht und noch weniger veröffentlicht. Das änderte sich mit der Forschung von Frauen.
Frauen hatten aufgrund ihres selbstlosen Einsatzes für das Wohl der Clans, deren Matriarchinnen sie waren, Respekt, Autorität und Macht, die sie offensichtlich mit so viel Intelligenz und Verantwortungsbewusstsein einsetzten, dass es über Jahrtausende gelang, in Wohlstand und Frieden zu leben. Ihr Ziel war nicht, das Volk in Ohn-Macht und Abhängigkeit zu halten und nicht die Ausbeutung der Menschen, wie dies bei dem üblichen Macht-Missbrauch im Patriarchat der Fall ist.
Es gab keine Herr-schaft der Frauen; sie lebten gleichberechtigt mit den Männern und den anderen Völkern. Entscheidungen wurden demokratisch, im Konsens, gefällt. Männer hatten den Auftrag, diese nach außen zu vertreten; waren aber immer an des Prinzip des Konsens gebunden. Frauen sind vielleicht nicht einfach ›die besseren Menschen‹ (?), aber offenbar die klügeren: »Es war die Weisheit der Mütter, die dem Männlichen Grenzen setzte« (Weiler 1995, S. 260). Die Frauen zivilisierten ihre Söhne und Männer, so dass Frauen und Kinder gut und gern mit ihnen leben konnte.
Kommunikation und Kooperation, soziale Intelligenz und Kompetenz, Eigenschaften, die einst beiden Geschlechtern eigen waren, sonst wäre der Hunderttausende von Jahren dauernde Frieden nicht denkbar, sind nicht unbedingt Stärken des patriarchalen Mannes. Der ist der herrsch-süchtige Mann, der alleinige, ungeteilte Macht will und Unterwerfung unter seine Herrschaft fordert, in erster Linie von Frauen und Kindern.
Frauen haben die Fähigkeit, die Folgen ihres Handelns abzuschätzen und in Gruppen zusammenzuleben, ohne sich gegenseitig umzubringen. Frauen verursachten keine Katastrophen und glaubten nicht, Konflikte seien durch die Opferung ihrer Söhne und mit dem Einsatz von Waffen und Gewalt zu lösen.
Für die Historiker war es kaum zu fassen, abwegig, unglaublich. Die Welt soll einmal anders ausgesehen haben als so, wie sie es sich vorgestellt und zurechtgelegt hatten? Eine Welt, in der Frauen ›an der Macht‹ waren? Solche Ideen musste man sofort bekämpfen, dementieren, lächerlich machen, als unwissenschaftlich abtun.
Ironisch bemerkte der Schriftsteller Joachim-Ernst Berendt, »dass sich noch immer eine Mehrheit von Menschen – ganz besonders unter den Schulwissenschaftlern – gegen die neuen Erkenntnisse wehrt. Aber unser Wissen wächst wie eine Lawine. Die Schulwissenschaftler spüren längst ihre Unterlegenheit. Daher ihre Aggressivität und Empfindlichkeit, ihre Unfähigkeit zum Gespräch mit dem Andersdenkenden, der immer gleich diskriminiert wird: diese oder jene Theorie sei ›unwissenschaftlich‹, dieser oder jener verstünde nichts von der Sache. Der Mythos stimmt auch in dieser Hinsicht: Du sollst nicht essen vom Baum der Erkenntnis« (Joachim-Ernst Berendt ›Das Dritte Ohr‹ 1985, S. 275).
Die Forscherin Merlin Stone ruft Frauen in diesem Sinne auf:

›Wir müssen den Vorhang der Exklusivität, der das Studium der Archäologie und der alten Religion verbirgt, beiseiteschieben und unsere Vergangenheit selbst erkunden, anstatt von den Interessen, Interpretationen, Übersetzungen, Meinungen und Erklärungen abhängig zu bleiben, die bis jetzt produziert wurden.‹ (Stone 1988, S. 23)

Was Kultur wirklich ausmacht, sind Errungenschaften der matriarchalen Zeit: Frieden, das wichtigste Gut der Menschheit, eine selbstverständliche Ebenbürtigkeit aller Menschen und beider Geschlechter, Freiheit und Wohlstand, Demokratie, Kunst, Musik, Theater, Kunsthandwerk, Ackerbau, Vorratshaltung, spezialisiertes Handwerk, weitläufige Handelsbeziehungen, eine funktionierende Verwaltung, all das waren Charakteristiken der vorpatriarchalen Zeit. Die schöpferischen Fähigkeiten wurden gepflegt, das Kunstschaffen nahm einen breiten Raum ein. Und selbstverständlich hatte man religiöse Vorstellungen; sie galten der Verehrung einer Großen Göttin und dem Glauben an eine Wiedergeburt.

Als ich Ägypten 1988 das erste Mal besuchte, wusste ich nichts über seine Geschichte und Kultur und ahnte nicht, dass diese harmlose Ferienreise eine Zeit faszinierendster Forschungsarbeit nach sich ziehen würde. Ich wollte mir lediglich ein paar Grundkenntnisse aneignen, als ich mich in hochglanzbebilderte Ägyptenbücher vertiefte und dabei auf die verblüffende Äußerung einer renommieren Ägyptologin stieß, die behauptete: »Ägyptens Hochkultur sprang aus der Vorgeschichte wie das Küken aus dem Ei, ausgestattet mit sämtlichen Potenzen« (Emma Brunner-Traut, 1987, S. 10). Diese Bemerkung weckte meine Neugier für den mysteriösen Übergang von der Urgeschichte in die ägyptische Hochkultur. Nur wenige Monate später stand ich im Louvre vor dem wichtigsten Zeugnis dieser rätselhaften Zeit, der wundervollen Stele, die einem ›König Wadji‹ (neu: s. ›Gab es tatsächlich einen König Schlange?‹) zugeschrieben wird.
In der Zwischenzeit hatte ich jedoch das epochale Werk von Merlin Stone ›Als Gott eine Frau war‹ gelesen, das mir eine völlig neue Sichtweise aufzeigte, wie ich sie davor nicht gekannt hatte. Auf einmal war ich fähig, Geschichtsschreibung und Religion von einer neuen, kritischeren Seite zu betrachten und selber zu denken. So stand ich also vor dieser Stele eines ›König Schlange‹ auf der eine Schlange in einem Palast abgebildet ist, über dem der Horus-Falke thront. Das Bild irritierte mich unbeschreiblich. Ich hatte aus der Mythologie gelernt, dass die Schlange stets für eine weibliche Göttin stand; also müsste es sich hier doch eher um die Stele einer KönigIN und nicht eines ›König Schlange‹ handeln? Bei Merlin Stone hatte ich auch von den Irrungen und Wirrungen der Archäologen und Ägyptologen in Bezug auf die falsche Zuschreibung von zwei der größten je in Ägypten gefundenen Gräber gelesen, die man zuerst ganz selbstverständlich Königen zugeschrieben hatte, und später zugeben musste, dass es die Grabbauten von KönigINNEN waren. Meine Skepsis war also angebracht, und wie sich im Laufe meiner Arbeit herausstellte, absolut berechtigt (Kapitel 7).
Jetzt war ich nicht mehr aufzuhalten. Meine Nachforschungen begannen. Ich arbeitete mich mit grenzenlosem Befremden und zunehmender Empörung durch Hunderte von Büchern und Artikeln, wobei mir langsam das Ausmaß der Betrügereien und faustdicken Geschichtsklitterungen bewusst wurde, mit der die Menschen von den patriarchalen Geschichtsschreibern und Religionen hinters Licht geführt worden waren.
Dies ist das Resultat von zwanzig Jahren Forschung. Meine Arbeit basiert ganz bewusst auf meiner persönlichen, das heißt subjektiv-weiblichen Sicht, die ich dem männlichen Standpunkt der Schulwissenschaft gegenüber stelle. Ich nutzte vorhandenes Wissen, das allen zugänglich ist; zog daraus jedoch meistens andere Schlüsse. Dass diese nicht unbegründet sind, belege ich mit einer Fülle von Zitaten aus überprüfbaren Quellen. Mich fesselten weder die Pharaonen noch ihre Kriege und Eroberungen, weder ihre Reichtümer noch ihre kolossalen Bauten, darüber wurden bereits Tausende von Büchern geschrieben. Mich interessierte das im Dunkeln Liegende; Unausgesprochenes, Unerklärliches, Übergangenes, leicht Hingestreutes, ein einzelner Satz in Tausenden von Sätzen, das, was auf den ersten Blick unbedeutend und nebensächlich, in stolzen Epilogen versteckt, auftauchte.
Im Laufe meiner Forschungsarbeit kristallisierte sich allmählich ein ganz anderes Ägyptenbild als jenes, das wir aus den Schulbüchern der Ägyptologen lernen und was in der Regel der Erfahrung heutiger Touristen gleicht, die aus voll klimatisierten Bussen und luxuriösen Hotels die bilderbuchhafte Schönheit des Landes sehen, die ›idyllische‹ Armut, die ›heile Welt‹, die künstliche Fassade: die gewaltigen Monumente der Herrscher und die Zeugnisse ihrer politischen und religiösen Propaganda. Nur wenig erahnen wir vom verschwiegenen Leben und Leiden der Menschen, die nicht zur Herrscherschicht gehör(t)en, ihrer Not und Armut, der Polizei- und Beamtenwillkür, der Tyrannei und Unterdrückung. Mit dem vorliegenden Buch will ich diese andere Seite aufzeigen. Mir ist dabei bewusst, dass diese Arbeit nur ein momentaner Eindruck und noch lange nicht abgeschlossen sein kann. Ich gehe völlig einig mit dem Ägyptologen Donald B. Redford, der sagte:

Wenn ich mit einem Kurs über das Alte Ägypten beginne,
sage ich meinen Studenten immer,
dass – noch vor dem Ende des Semesters – jemand etwas entdeckt haben werde,
das unser Weltbild verändern wird.

INHALTSVERZEICHNIS

KAPITEL 1

Patriarchale Geschichtsschreibung:
Was von den Historikern verschwiegen wird

Die Geschichte der Menschheit beginnt nicht erst mit den Hochkulturen
Die Eliminierung der Frau aus der Geschichtsschreibung
Die Angst des Patriarchats
Die Idealisierung der patriarchalen Vergangenheit
Der Mythos von der ›Hoch‹-Kultur
Die Verklärung der ägyptischen Geschichte
Die Wende in der Geschichte der Menschheit: Das Zeitalter der Metalle
5000 Jahre Albtraum Patriarchat

KAPITEL 2

Die matriarchalen Kulturen der Alten Welt

Das Matriarchat ist eine historische Tatsache
Die Menschen lebten in Frieden und sozialer Ausgeglichenheit
Das Geheimnis der Friedfertigkeit

Sie verehrten eine göttliche Ahnfrau: Die Große Göttin
Sie respektierten Weisheit, Macht und Würde der Frauen
Sie waren außerordentlich kreativ und innovativ
Sie pflegten die Symbolik
Eine sensationelle Entdeckung in Vorderasien weist auf
die frühe Verbindung mit Ägypten hin: Das iranische Aratta
Enmerkar und der König von Aratta
Die Kunst von Aratta erscheint in der Frühzeit Ägyptens
Man müsste sich dem Vergleich mit den Kulturen
Vorder- und Zentralasiens stellen
Die ägyptische Vorgeschichtsforschung war und ist nicht populär
Brauchen wir eine Urgeschichtsforschung?
Das Interesse scheint neu erwacht

KAPITEL 3

Was war vor den Pharaonen?

Die urgeschichtlichen Ägypter waren Schwarzafrikaner
Das neolithische Ägypten war keine Gesellschaft
von unzivilisierten Barbaren
Sie trieben Handel mit der ganzen damals bekannten Welt
Die matriarchale Kultur des urgeschichtlichen Ägypten
lässt sich nicht bestreiten

Die neolithischen Gräber legen Zeugnis ab
Das Schicksal der urgeschichtlichen Göttinnenstatuetten
Man(n) wertet sie ab
Man lässt sie verschwinden
Man bezweifelt ihre Echtheit
Man rügt ihre ›unkönigliche‹ Haltung
Man kritisiert das ›ungöttliche‹ Material
Man nennt sie selten und mit Vorsicht ›Göttin‹
Man interpretiert sie als Kinderspielzeug
Kein Ruhmesblatt für die Ägyptologie
Von Sammlern gesucht und hoch geschätzt
Göttinnen oder ›gewöhnliche‹ Frauen?
Das Göttliche war weiblich und wurde in der Frau verehrt
Untrügliche Indizien der uralten Göttinnen-Verehrung:
Alle Völker hatten zu allen Zeiten eine Religion
Ein urgeschichtliches Heiligtum der Großen Göttin im ›Tal der Königinnen‹
Nicht beachtete urgeschichtliche Göttinnen-Skulpturen
Eine Steinzeitfigur schreibt die Urgeschichte neu
Stammt die Sphinx von Gizeh aus der Zeit vor den Pharaonen?
Die rätselhafte Geschichte der Sphinx
Die Sphinx war wohl mit einer anderen Religion verbunden und
stammt aus der urgeschichtlichen Zeit
Außerordentlich schwache Indizien für das Abbild eines Königs
Die frühesten Sphingen waren tatsächlich weiblich
Das Rätsel der drei Großen Pyramiden ist nicht gelöst
Das Pyramiden-Dreieck: Symbol der Großen Göttin
und der Göttinnen-Trinität

KAPITEL 4

Die verheimlichte Tragödie einer Invasion aus Vorderasien

Auf den Spuren der Indoeuropäer
Haben Menschen aus dem Osten wirklich das Niltal erobert?
Der Umbruch in der Nagada-II-Zeit
Wer waren sie?
Die ›Shemsu-Hor‹: Waffenschmiede aus Vorderasien
Steine verraten ihre Herkunft
Was die Bilder bestätigen: Blauäugig, blond und weiß
Schwarze Ureinwohner/-innen – weiße Oberschicht
Die Weiße Krone Oberägyptens kam aus dem Iran
Die männlichen Götter stammen aus Vorderasien
Indoeuropäer in Ägypten? Die Arier
Die Herrscherschicht: Indoeuropäische ›Ari-Pait‹
Sie hatten einen ›Chef‹
Indoeuropäische Namen der Herrscher und Götter
Das indoeuropäische Klassensystem in Ägypten

KAPITEL 5

Die Zerstörung der matriarchalen Kulturen
und der Krieg gegen die indigenen Völker

Der Umbruch: Vom Matriarchat ins Patriarchat
Der blutige Umbruch in Ägypten
Im Neolithikum blühte die Keramikkunst – und
verschwindet in der Umbruchszeit vollständig
Die reichen Gräber des Neolithikums wurden geplündert
Die erste Residenz der Eroberer –
die neolithische Stadt Nekhen/Hierakonpolis
Die Anfänge der Besiedlung liegen 8000 Jahre zurück
Das bemalte Grab Nr. 100: Jagdidyll oder Massaker?
Ein irritierendes Zeugnis
Wie die Wissenschaft das Bild interpretiert
Mit Schiffen durch die ägyptische Wüste – vom Roten Meer ins Niltal
Sie kamen mit einer ganzen Armada
Die indoeuropäische Götterbarke
Die Folgen der Invasion: Dramatische Veränderungen
im oberägyptischen Niltal
Das ›Zerhacken des Nubierlandes‹
Die Massaker an der Bevölkerung Unterägyptens
Das Köpfen der ›Rechit‹
Die sogenannte ›Vereinigung der bei-den Länder‹
Die Narmer-Palette: Das Dokument einer brutalen Unterwerfung
Das Erschlagen der Feinde
Die Keule: Totschläger und Herrschaftssymbol der Eroberer
Wohnen im Grab oder in unterirdischen Villen?

KAPITEL 6

Die pharaonische Schreckensherrschaft

Leben im totalitären Gottesstaat
Die Versklavung der Einheimischen
Armut und Hunger
Sadismus und Folter
Menschenopfer
Elendes Soldatenleben
Das Trauma der Kriegsfrauen
Tierquälerei
Das Abschlachten der Wildtiere: Jagdvergnügen der Herrenmenschen
Wie die Jagd im Neolithikum bewiesen werden soll:
Pfeil- und Speerspitzen, Pfeil und Bogen, Felszeichnungen,
Jagdbilder, Jagdmesser, Jagdfallen, Harpunen, Tierknochen
Jagdmagie:  ein fauler Zauber
Die Beschönigung des Schreckensregimes
Pharaonische Schreckensherrschaft und Faschismus

KAPITEL 7

Der Kampf gegen Weisheit und Macht
der matriarchalen Kultur

Es gab ein matriarchales Königtum lange vor den Pharaonen
Die Archäologie bezeugt: Königinnen wurden verheimlicht,
vergessen, unterschätzt und abgewertet
Wadjet: Eine weitere ›vermännlichte‹ Königin
Ein König ohne Königin ist undenkbar
Die Herabwürdigung der Königinnen
Die ›Königsmutter‹ Mut-Nesut
Das brutale Ende: Sati –
die Ermordung der Königin beim Tod des Königs
Was geschah mit den Kindern der geopferten Frauen?
Das Verharmlosen und Leugnen der Morde
Sati-Morde sind indoeuropäischer Herkunft
Der Kampf gegen Religion und Heilwissen der Weisen Frauen
Das enorme medizinische Wissen stammt aus der matriarchalen Zeit
Das Wissen der Heilkunde verkümmert unter den Pharaonen
Der intellektuelle Beitrag der Frauen wird ausgeblendet:
›Der Schreiber‹ auf der Narmer-Palette ist eine Frau
Schreiber/-innen schufen ein vollständiges Alphabet
Hieroglyphen: Die Comics der Pharaonenzeit
Die Beiträge der Künstlerinnen werden ignoriert und ›übersehen‹

KAPITEL 8

Die Folgen der patriarchalen Herrschaft für die Frauen

Die Frauen verlieren ihre stolze Position und werden völlig entrechtet
Die patriarchale Ehe: Das probateste Mittel zur Ausbeutung und Entmündigung der Frau
Die repressive Sexualmoral des Patriarchats
Die patriarchale Kontrolle über die Schöpferkraft der Frau
Das indoeuropäische Patriarchat: Alle Macht dem Mann
Der häusliche Despot in der patriarchalen Familie
Kinder werden Besitz des Mannes – Mütter werden rechtlos
Massensterben der Frauen im Alten Reich
Frauen ohne Recht auf Bestattung
Freiheitsberaubung: Gefangen im Harem
›Handelsware‹ Frau: Ein lohnendes Geschäft
Begehrte ›Ware‹: Geraubte Kinder fremder Völker
Die pädokriminelle Vorliebe für Kinder
Sexuell missbrauchte Töchter: Der pharaonische Inzest
Der Vater-Tochter-Inzest im indoeuropäischen Patriarchat
Der Neid der patriarchalen Männer auf die Verehrung
der Vulva: Die Verstümmelung der weiblichen Sexualorgane
Die Beschneidung von Knaben

KAPITEL 9

Der Kampf gegen die Religion der Großen Göttin

Vom Chaos zur Ordnung und andere Lügen
Die Religion der matriarchalen Zeit war kein ›Fruchtbarkeitskult‹
Die Sternengöttin und die heilige Himmelskuh
Die Verfolgung und Diffamierung der Religion der Großen Göttin
Die Vermännlichung der vorderasiatischen Göttinnen
Die Vermännlichung der Großen Göttin Ägyptens:
I-Set (Isis) wird Seth
In Seth wird das Blutmysterium der weiblichen Schöpfungskraft verfolgt
Die Verteufelung der Großen Göttin:
I-Set wird Seth, wird Apophis, wird Typhon, wird Satan
Der altbabylonische Mythos von der Ermordung der Großen Göttin
Die Ermordung der Großen Göttin im Mythos vom Kampf
zwischen Horus und Seth
Der Mythos von Seth und Osiris
Der Muttermord in den indoeuropäischen Mythen
Die Verteufelung der Großen Göttin in den indoeuropäischen Drachenmythen
Die Diskriminierung der Großen Göttin durch
die patriarchale Wissenschaft und Theologie
Es ist umgekehrt wie präsentiert
Die Verfolgung der Großen Göttin im Christentum
Der Preis der endgültigen  Christianisierung Europas:
8 bis 10 Millionen gefolterte und gemordete ›Hexen‹

KAPITEL 10

Die Rolle der religiösen Mythen
bei der patriarchalen Machtnahme

So werden Götter erfunden und Mythen gemacht
Die frühesten patriarchalen Mythen Vorderasiens:
Etana, der 1. König der Eroberer rechtfertigt seine Herrschaft
Patriarchale Mythen gegen matriarchalen Kult
Der dogmatische Mythos vom ›göttlichen‹ Königtum
Die profanen Mythen von Göttern als Abbild des irdischen Alleinherrschers
Der Mythos von der unbekannten Herkunft der Götter
Die absurden Mythen von schwangeren Göttern
Die abstoßenden Mythen männlichen Gebärens
Der raffinierte Mythos von der Schöpfung durch das Wort
Der taktisch clevere Mythos vom ›ewigen Leben im Jenseits‹
Die Mythographen: Indoeuropäische Priesterkasten
Der Mythos von der Weisheit der dynastischen Religion:
Ein Durcheinander ohnegleichen
Die vorderasiatischen Mythen als Grundlage von Judentum,
Christentum und Islam
Der Mythos von der Bedeutungslosigkeit der Frau in der Bibel:
Sara, Königin, Stammesmutter und Gattin Abrahams
Die patriarchalen Mythen im Christentum
Der anmaßende Mythos von der Gottebenbildlichkeit des Mannes
und der männlichen Überlegenheit
Der ungeheuerliche Mythos vom Krieg als ›göttlichem Auftrag‹
Kein Mythos, sondern erschreckende Wirklichkeit:
Die Bilanz des Patriarchats ist eine Bilanz des Grauens
Das Urbedürfnis nach Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit


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